Niederwinkling/Schwarzach Sattelzug durchbricht Mittelschutzplanke auf A3

Ein Unfall auf der A3 hat am Samstagmorgen auf der A3 bei Niederwinkling/Schwarzach Verkehrsbehinderungen verursacht (Symbolbild). Foto: Patrick Pleul, dpa, Symbolbild

Am Samstagmorgen gegen 4.45 Uhr hat ein 48-Jähriger mit seinem LKW auf der Autobahn A3 auf Höhe Schwarzach die Mittelschutzplanken durchbrochen. Er erlitt leichte Verletzungen.

Der Mann war mit seinem türkischen Sattelzug auf der A3 Richtung Passau unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache zu weit nach links kam. Laut Angaben der Polizei durchbrach er anschließend die Mittelschutzplanken und walzte diese mit seinem LKW auf einer Länge von etwa 50 Metern nieder. Glücklicherweise kam der Sattelzug im Mittelstreifen, also zwischen den Überholspuren der Autobahn in Richtung Passau und in Richtung Regensburg zum Stehen.

Teile flogen jedoch in die Gegenfahrbahn und beschädigten einen vorbeifahrenden tschechischen Sattelzug. Der 39-jährige Fahrer  dieses Lkws blieb unverletzt. Der 48-Jährige Fahrer hingegen wurde in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Niederwinkling befreit werden. In Zusammenarbeit mit den weiteren Feuerwehren aus Hunderdorf, Bogen, Metten, Schwarzach und Deggendorf, wurde die Unfallstelle abgesichert und auslaufende Betriebsmittel gebunden. Der 48-Jährige wurde leicht verletzt ins Krankenhaus Bogen gebracht.

Nach dem Abrücken der Feuerwehren wurde die Unfallstelle von der Autobahnmeisterei Kirchroth abgesichert. Die gesperrte Unfallstelle konnte auf beiden Fahrtrichtungen am Pannenstreifen passiert werden. Für die Bergung des beladenen Sattelzuges musste ein Kranbetrieb angefordert werden. Nach intensiven Reinigungsarbeiten konnten eine Fahrbahn gegen 11 Uhr und die andere gegen 12 Uhr wieder freigegeben werden.

Der Schaden an dem beladenen türkischen Sattelzug dürfte sich auf 120.000 Euro, der an dem anderen Lkw auf 1.500 Euro und der der Autobahnmeisterei auf 10.000 Euro belaufen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an. Bisher konnte nur festgestellt werden, dass der erste Sattelzug zu schnell unterwegs war. Wegen des Rückstaus auf beiden Autobahnseiten unterstützten weitere Polizeidienststellen bei den Rückstauabsicherungen. Auf der Autobahn kam es während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten zu erheblichen Behinderungen.

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