"Mia brauchan koan Hafen ned", sagt Markus Fuchs entschlossen. Der Waltendorfer kämpft seit gut zwei Jahren gegen das Vorhaben der Gemeinde Niederwinkling, an der Donau einen Motorsportboothafen zu errichten. Sogar Unterschriften hat er schon gesammelt. Sein wichtigstes Mittel ist dabei die Präsenz in der Öffentlichkeit.

Aufgrund von Gerüchten, die im Sommer 2017 über den Bau eines Motorsportboothafens in Waltendorf kursierten, sprach Fuchs zusammen mit sieben weiteren Bürgern den Bürgermeister der Gemeinde Niederwinkling, Ludwig Waas, darauf an. Dieser berichtete ihnen in einer Bürgersprechstunde von seinem Vorhaben. Zwischen dem Damm, der aufgrund von Hochwasserschutzmaßnahmen zurückversetzt wird, und der Donau sollten ein Hafen, ein Campingplatz, ein Rettungszentrum für die Wasserwacht, zahlreiche Parkplätze und Abstellflächen sowie ein Naturerlebnispfad und ein Donaustrand mit Liegewiese entstehen. Mit der Größenordnung - die Fläche würde rund 100.000 Quadratmeter, knapp 15 Fußballfelder, umfassen - war Fuchs nicht einverstanden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 23. März 2019.