Niederviehbach Kriegerjahrtag: Nichts ist wichtiger als der Frieden

Viele Menschen setzten mit ihrer Teilnahme Zeichen gegen das Vergessen. Foto: cg

Mit einem großen Kirchenzug, einem Gottesdienst und einer Gedenkfeier am Kriegerdenkmal beging die Krieger- und Soldatenkameradschaft von 1884 am Pfingstmontag ihren traditionellen Kriegerjahrtag.

Eröffnet und begleitet wurde die Veranstaltung mit lautem Kanonendonner der Vereinskanoniere. Eine große Zahl von Bürgern und Ortsvereinen beteiligte sich festlich gekleidet und mit den Vereinsfahnen an den Umzügen, die von der Viehbachtaler Blaskapelle würdig umrahmt wurden. Beteiligt haben sich auch die Krieger- und Reservistenkameradschaft Wörth an der Isar und die Krieger- und Soldatenkameradschaft Oberviehbach.

"Die Opfer der Weltkriege, denen man gedenkt, sind unsere Vorfahren und Familienmitglieder vorhergehender Generationen, unsere Urgroßeltern, Großeltern und Eltern", so Vorsitzender Franz Inkoferer in seinen einfühlsamen Worten am Kriegerdenkmal. Am Jahrtag stelle man sich unliebsamen Gefühlen von Trauer und Ohnmacht, Scham und Schuld und nimmt Anteil am Leid der Betroffenen und deren Angehörigen. Inkoferer erinnerte an das Schicksal blutjunger Männer, die Familie und Heimat verlassen mussten, um an der Front zu kämpfen. Welche tiefen Täler mögen die Soldaten durchschritten haben und welch unfassbare Schmerzen in trostlosen Szenen haben sie wohl ausgehalten und welche Gemeinschaftsmomente konnten trösten und Kraft spenden?

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