Niederlage zum Einstand DJK-Trainer Schuderer: "Werden erfolgreich sein"

Sepp Schuderer (links), hier im Austausch mit Kapitän Christoph Schwander, hat sein erstes Spiel als Trainer der DJK Vilzing verloren. Foto: Magnus Rötzer

Die Premiere von Trainer Sepp Schuderer bei der DJK Vilzing ist nicht geglückt. Mit 2:4 mussten sich die Huthgarten-Kicker der DJK Gebenbach geschlagen geben. Trotz der Niederlage ist Schuderer optimistisch: "Wir werden erfolgreich sein."

Am Dienstagvormittag gab die DJK Vilzing den neuen Trainer für die restliche Saison bekannt. Sepp Schuderer wird das Ruder am Huthgarten bis zum Saisonende übernehmen. Zum Einstand wartete mit der DJK Gebenbach die erste Aufgabe im Verbands-Pokal auf Schuderer, der seine Mannschaft erst einmal in Rückstand sah. Jan Fischer erzielte nach 25 Minuten die Führung für die Gäste. Vilzing zeigte sich davon wenig beeindruckt: Direkt im Gegenzug schob Andreas Kalteis zum postwendenden Ausgleich ein (26.). Kurz vor der Pause versprang Verteidiger Christian Kufner der Ball. Der Vilzinger wusste sich nur noch mit einem Foul im Sechzehner zu helfen. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Bastian Freisinger zur erneuten Führung für Gebenbach.

Schuderer: "Haben uns selbst geschlagen"

"Wir haben uns heute selbst geschlagen", resümierte Schuderer nach dem Pokalspiel. "Noch dazu weil wir unsere Chancen ungenutzt ließen." Nach der Pause glich zwar Tobias Hoch erneut aus (59.), doch Michael Jonczy erzielte in der 76. Minute abermals die Führung für die Gäste. Zwei gelb-rote Karten gegen Tobias Oisch und Tobias Bräu binnen weniger Minuten spielten den Gästen in die Karten, die in Person von Bastian Freisinger in der Nachspielzeit den Deckel drauf machten.

"Ich wäre natürlich ganz gerne eine Runde weitergekommen", so Schuderer. Die Mannschaft hätte ihm trotzdem gezeigt, was sie drauf hat. "Ich bin überzeugt, dass die Leistung in nächster Zeit mit Punkten belohnt wird." Gerade individuelle Fehler hätten die Pokalpartie entschieden, die eigentlich nicht passieren dürften. Einen Vorwurf macht der Neu-Trainer seiner Mannschaft allerdings nicht: "Das sind alles nur Menschen, die eben auch Fehler machen. Wir dürfen uns aber halt nicht zu viele Fehler erlauben", erklärt Schuderer im Hinblick auf die kommenden Aufgaben.

Schuderer will nochmal etwas erreichen - Mannschaft "total intakt"

Eigentlich hatte sich Schuderer schon in den Trainer-Ruhestand verabschiedet, bis die Anfrage der DJK Vilzing kam. Da musste der 63-Jährige nicht lange überlegen. "Auch wenn ich gesagt habe, ich mache nichts mehr. Vilzing ist natürlich schon eine besondere Adresse. Ich kenne keinen Trainer, der nicht zugesagt hätte." Für ihn ist Vilzing eine "ganz neue Geschichte, die ich so noch nicht erlebt habe. Ich habe die Möglichkeit mit einer guten Mannschaft, mit einem guten Umfeld, noch einmal etwas zu erreichen. Das ist mein oberstes Ziel und ich bin da sehr zuversichtlich."

Dass es am Ende mit dem Aufstieg klappt, daran hat der neue Coach keine Zweifel: "Wir werden erfolgreich sein, davon bin ich überzeugt." Was den Trainer da so sicher macht? "Wir haben eine absolut funktionierende Mannschaft, die unwahrscheinlich will." Das habe man bereits im letzten Spiel gegen Seligenporten gesehen. "Der Wille ist da, da ist richtig Feuer drin." Die Mannschaft ist laut Schuderer "total intakt. Auch das Umfeld passt. Es passt alles."

Tobias Hoch zur Trainerentscheidung: "Haben die Nachricht positiv aufgenommen"

Auch DJK-Verteidiger Tobias Hoch ist guter Dinge: "Wir haben die Entscheidung im Laufe der Woche mitbekommen und haben die Nachricht durchaus positiv aufgenommen. Für uns hat sich nichts geändert, das Ziel bleibt unverändert und wir werden alle an einem Strang ziehen, damit wir dieses Ziel erreichen."

Hoch attestiert seinem neuen Trainer eine "gute Ausstrahlung". Er versuche, der Mannschaft positive Dinge mit auf den Weg zu geben. "Er pusht uns, das hat uns gut getan." Für die Niederlage gegen Gebenbach sieht der Verteidiger sich und seine Teamkameraden selbst verantwortlich und nimmt das Gute mit für die bevorstehenden Aufgaben. "Manchmal ist ein kleiner Dämpfer vor dem nächsten Pflichtspiel vielleicht gar nicht so schlecht." Mit dem Auftritt an sich ist Hoch zufrieden und ist sich sicher: "Wenn wir die Ruhe bewahren und sich jeder auf seine eigenen Stärken besinnt, dann müssen wir uns keine großen Sorgen machen."

 

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