Niederlage in Wiesbaden "Gefühl der Unfairness": NawaRo hadert mit Schiedsrichter

Benedikt Frank und sein Team konnten in Wiesbaden gut mithalten, blieben am Ende aber ohne Punkte. Foto: imago

Nach drei engen Sätzen verliert NawaRo Straubing sein Auswärtsspiel beim VC Wiesbaden.

Benedikt Frank, Trainer von NawaRo Straubing, war am Sonntagabend richtig niedergeschlagen. Nicht, weil sein Team die Bundesliga-Partie beim VC Wiesbaden mit 0:3 verloren hatte - sondern aufgrund der Art, wie diese Niederlage zustande kam.

Frank: "Mit Schiedsrichterleistung nicht einverstanden"

"Ich war heute mit der Schiedsrichterleistung überhaupt nicht einverstanden", so Frank, der sich sonst nie über die Unparteiischen äußert. Die Schiedsrichter hätten in der Partie einige Fehler gemacht. Ausgewogen auf beiden Seiten, wie Frank feststellte. Aus seiner Sicht aber immer zum ungünstigsten Zeitpunkt für sein Team. Seine Spielerinnen hätten dann fast "jähzornig" darauf reagiert und seien noch nicht so weit, um da drüberzustehen.

Ärgerlich ist es vor allem deswegen, weil am Sonntag jeder einzelne Punkt entscheidend war, denn alle Sätze endeten knapp zu Gunsten des VCW. Einem 25:20 im ersten Satz folgte zweimal ein hauchdünnes 25:23 - enger geht's nicht! "Wir waren gut, mehr als gleichwertig und hätten es verdient gehabt, etwas mitzunehmen", fand Frank.

"Unfassbar enttäuscht und traurig"

Er sei, so der Coach, "stinksauer auf die Situation", aber, auch das betonte er, nicht auf den Schiedsrichter. "Denn der macht das ja nicht mit Absicht." Frank bezeichnete seinen Gemütszustand als "unfassbar enttäuscht und traurig. Wenn man verliert, weil man schlecht spielt oder der Gegner einfach besser ist, dann kann man das akzeptieren. Aber wenn ein Gefühl der Unfairness dabei ist, dann tut das einfach nur weh."

Wenn die Enttäuschung erst einmal verarbeitet ist, dann wird Frank aber auch auf einiges Positives aus dem Spiel blicken können. Natürlich habe man auch Fehler gemacht, sich letztlich ein Stück weit den Schneid abkaufen lassen. "Aber wir sind gut in Form. Trotz der Situation, dass wir auf Danica Markovic verzichten mussten, haben wir viele gute Sachen gemacht", so Frank. Doppelt bitter, dass die Leistung nicht belohnt wurde.

 

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