Niederlage in Peiting Deggendorfer SC holt nur einen Punkt zum Auftakt

Deggendorfs Jiri Ehrenberger hat am Freitagabend eine Niederlage seiner Mannschaft in Peiting gesehen. (Archiv) Foto: regiopictures/imago

So hat sich Eishockey-Oberligist Deggendorfer SC den Start in die neue Saison nicht vorgestellt: Die Niederbayern haben am Freitag in Peiting 3:4 (0:0, 2:3, 1:0 / 0:1) in Overtime verloren.

Schon das erste Drittel gehörte in weiten Teilen dem EC Peiting. Der Deggendorfer SC kam mit dem aggressiven Spiel der Gastgeber nicht zurecht. Timo Pielmeier im Tor der Niederbayern rettete mehrmals in höchster Not. Allerdings hatte auch Deggendorf seine Chancen, wie etwa durch Cheyne Matheson, der sich durchsetzen konnte, aber alleine vor dem Peitinger Schlussmann scheiterte.

Das Mitteldrittel startete für den DSC ideal. Bereits nach 16 Sekunden traf Yannic Bauer zur Führung für den DSC. Nach einem Doppelschlag der Gastgeber in der 24. und 26. Spielminute war der DSC sichtlich angezählt. Die Oberbayern präsentierten sich spritziger und zweikampfstark. Erst gegen Ende des Mittalabschnitts gelangen dem DSC wieder bessere Wechsel und der Ausgleich durch René Röthke. Als dann das Drittel praktisch vorbei war, brachte Peiting den Puck noch einmal in Richtung Tor. Die Scheibe wurde abgefälscht und landete mit der Sirene im Tor.

Bemühungen des DSC im Schlussabschnitt werden belohnt

Im Schlussabschnitt war der DSC sichtlich bemüht, aber über weite Phase egalisierten sich die beiden Teams. Nach einer gelungenen Vorarbeit von Neuzugang Christoph Schmidt konnte Sascha Maul den Ausgleich erzielen, was letztlich die Punkteteilung nach 60 Minuten bedeutete.

Als die Mannschaft von Jiri Ehrenberger gerade eine Unterzahl überstanden hatte, die noch zu Beginn der Verlängerung Bestand hatte, konnte sich Peitings Samuel Payeur über die linke Deggendorfer Abwehrseite fast unbedrängt durchsetzen und aus spitzem Winkel Pielmeier im Tor überraschen - die Überraschung nach 30 Sekunden in der Overtime.

Ehrenberger zu 2:3: "Das muss man intelligenter lösen"

Für Trainer Jiri Ehrenberger war nach dem Spiel der Treffer zum Ende des zweiten Drittels eine Schlüsselszene: „Das muss man intelligenter lösen. Das Tor dürfen wir natürlich nicht bekommen. Ansonsten haben wir erst spät unseren Rhythmus mit vier Reihen gefunden. Das zweite und dritte Drittel machen mich aber optimistisch für die nächsten Spiele.“ Weiter geht es für den DSC am kommenden Sonntag in eigener Halle gegen die Starbulls aus Rosenheim.

 
 
 

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