Mit fast 47 Millionen Euro Fördermitteln in allen Städtebauförderungsprogrammen haben Freistaat, Bund und EU den Städten und Gemeinden in Niederbayern im vergangenen Jahr zur Verfügung gestellt. Das schreibt die Regierung von Niederbayern in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung.

Maßgeblich dafür verantwortlich waren die im Mai aufgelegten Förderinitiativen der Bayerischen Staatsregierung „Innen statt Außen“ und „Flächenentsiegelung“, für die der Freistaat zusätzliche rund 11 Millionen Euro nach Niederbayern gegeben hat. Damit wurde ein starker Anreiz geschaffen, die Orts- und Stadtentwicklung noch konsequenter auf die Stadt- und Ortskerne zu konzentrieren, vorhandene Potentiale zu nutzen und damit letztlich auch weitere Flächenversiegelungen an den Ortsrändern zu reduzieren, erklärt die Regierung.

„Besonders ‘Innen statt Außen’ ist für unsere niederbayerischen Kommunen sehr attraktiv, weil hier ein Fördersatz von bis zu 90 Prozent möglich ist“, wird Regierungspräsident Rainer Haselbeck zitiert. „Damit können nun auch Projekte zur Beseitigung von Leerständen angepackt werden, bei denen man bisher wegen der hohen Belastungen für den Gemeindehaushalt zurückgeschreckt ist“, so Haselbeck weiter.