Niederbayern Telefonstörung bei der Polizei sind behoben

Bei einigen Dienststellen der Polizei in Niederbayern gibt es aktuell wieder Störungen im Telefonnetz. (Symbolbild) Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Bei der niederbayerischen Polizei waren seit Dienstag wieder die Telefonleitungen gestört. Mittlerweile sind die Probleme behoben.

Seit Dienstag, 15.30 Uhr, waren mehrere Dienststellen im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern über die öffentliche Telefonnummer nicht erreichbar. Laut Angaben des Polizeipräsidiums Niederbayern war die Notrufnummer „110“ aber uneingeschränkt erreichbar. Der Ausfall betraf unter anderem die Inspektionen in Freyung, Grafenau, Eggenfelden, Dingolfing, Mallersdorf, Vilshofen sowie vereinzelt Dienststellen im Bereich Passau. Eine erschöpfende Liste gebe es nicht, da die Ausfälle immer wieder andere Polizeidienststellen betreffen, wie es seitens der Polizei hieß.

Am Mittwochnachmittag äußerte sich der Betreiber Vodafone zum aktuellen Stand und zu den Ursachen der Störung. Demnach sei es zu einer regionalen Störung im Kabelnetz in Niederbayern gekommen, von der sowohl Privat- und Geschäftskunden als auch Dienststellen der Polizei betroffen waren. Sowohl die Telefonie, als auch das Internet sei betroffen gewesen. Die Ursache für die Störung ist laut Vodafone, dass Wasser in eine beschädigte Muffe im Kabelnetz eingetreten ist.

Seit Mittwochvormittag, 10.30 Uhr, sollten die betroffenen Anschlüsse aber durch Ersatzschaltungen wieder stabil laufen, es könne aber noch zu Einschränkungen in der Bandbreite kommen. Endgültig sollte das Problem am Mittwochnachmittag behoben werden. 

Wie die Polizei dann am Donnerstag bekanntgab, liegen aktuell keine Störugen mehr vor.

Die Störungen vor zwei Wochen hatten laut Unternehmensangaben andere Ursachen. Die Anbindung zwischen zwei Netzelementen sei damals das Problem gewesen.

Der aktuelle Fall ist der bisher letzte in einer Reihe von Störfällen. Bereits vier Mal innerhalb von vier Wochen standen die Leitungen etlicher Dienststellen still. Und das alleine im Raum Niederbayern. Lesen Sie dazu Wann reißt dem Freistaat der Geduldsfaden?

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