Niederbayern

Grundwasserstände extrem niedrig


Ein Glas läuft voll Trinkwasser. Foto: Oliver Berg/Archivbild

Ein Glas läuft voll Trinkwasser. Foto: Oliver Berg/Archivbild

Von Redaktion idowa

Weil die Grundwasserstände in Niederbayern derzeit extrem niedrig sind, fordert die Regierung zur Sparsamkeit beim Trinkwasser auf.

Bereits seit dem Jahr 2003 werden Defizite bei der Grundwasserneubildung registriert. Momentan liegen die Messwerte der Grundwassermessstellen fast ausschließlich im niedrigen bis sehr niedrigen Bereich, wie die Regierung von Niederbayern informiert. Im vergangenen Jahr wurden demnach an vielen Messstellen die niedrigsten Wasserstände seit Beginn der Aufzeichnungen beobachtet. Ursache hierfür sei unter anderem, dass die in den Wintermonaten üblichen starken Schneefälle und länger anhaltenden Landregen in den vergangenen Jahren ausgeblieben sind. Diese sind aber zur Grundwasserneubildung erforderlich, weil bei Regenfällen im Sommerhalbjahr ein relativ hoher Anteil einfach verdunstet.

Mit der "Aktion Grundwasserschutz - Trinkwasser für Niederbayern" will sich die Regierung von Niederbayern zusammen mit den Wasserversorgern, mit staatlichen und kommunalen Stellen sowie mit Verbänden und Bürgern aktiv für den Schutz unseres Grundwassers einsetzen. Die Regierung hat eine Reihe von Tipps herausgegeben, die helfen sollen, in der gegenwärtigen Situation verantwortungsvoll mit Wasser umzugehen. Mehr dazu auf den Seiten Regierung von Niederbayern.