Niederbayern Demos gegen Corona-Maßnahmen in mehreren Städten

Demonstranten stehen mit einem Plakat mit der Aufschrift "Keine Politik der Angst" in einer Menschenansammlung auf dem Marienplatz in München. Auch in Niederbayern haben am Wochenende einige Demonstrationen stattgefunden. Foto: Peter Kneffel/dpa

Am Wochenende haben in mehreren Städten in Niederbayern Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen stattgefunden. Die meisten Menschen verhielten sich der Polizei zufolge an die Auflagen der Staatsregierung.

In der Landshuter Altstadt fanden am Samstag vor dem Rathaus zwischen 13 und 15.30 Uhr zwei angemeldete Versammlungen statt, von denen jede etwa eine Stunde dauerte. Eine weitere Versammlung wurde zwischen 14.30 und 15.30 Uhr am Dreifaltigkeitsplatz abgehalten. Alle drei Versammlungen verliefen laut Angaben der Polizei ohne Zwischenfälle. Ein 26-Jähriger, der nicht an den Versammlungen teilgenommen hatte, beleidigte die Beamten vor Ort. Gegen ihn wird ein Strafverfahren eingeleitet. Außerdem mussten 22 Personen, die sich in der Nähe der Veranstaltung aufhielten, ohne an der Demo teilzunehmen, von der Polizei darauf hingewiesen werden, dass sie den Mindestabstand einhalten sollen.

In Deggendorf fand am Samstag auf dem Oberen Stadtplatz von 15 bis 16 Uhr eine Versammlung mit etwa 40 Teilnehmern statt. Zu Zwischenfällen kam es jedoch nicht. Auch bei einer Demo mit 20 Personen, die am Samstag auf dem Ludwigsplatz in Straubing stattfand, gab es keine Probleme. In Dingolfing wurde am Sonntag auf dem Spitalplatz von 15 bis 17 Uhr mit 60 Teilnehmern demonstriert. In der Nähe der Versammlung hielten sich noch etwa 150 Personen auf, ohne selbst aktiv an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Versammlung verlief ohne Zwischenfälle.

Vier Versammlungen waren für den Samstag in Passau angemeldet. Am Ende fand nur eine mit Teilnehmern am Messeplatz an der Dreiländerhalle statt. Zwischen 12 Und 13.10 Uhr nahmen etwa 275 Menschen an der Demo teil, genehmigt waren bis zu 500. Die Polizei zeigte fünf Teilnehmer an, die sich nicht an den Mindestabstand hielten.

Abseits von den Demonstrationen hat die Polizei in Niederbayern zwischen Freitag und Montag 2.500 Kontrollen  zur Überwachung der Allgemeinverfügung durchgeführt. Es wurden 172 Anzeigen aufgenommen, der Schwerpunkt der Anzeigen lag bei Verstößen gegen die Kontaktbeschränkungen.

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