Niederbayern Badespaß ade? Diesen Schwimmbädern in der Region droht das Aus

Zahlreiche öffentliche Schwimmbäder im Freistaat Bayern sind dringend sanierungsbedürftig oder gar direkt von der Schließung bedroht. (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Badespaß ade? Zahlreichen Schwimmbädern in Ostbayern droht die Schließung. Die Situation ist im gesamten Freistaat Bayern alles andere als rosig. Das ergab eine Anfrage der SPD-Fraktion im Landtag.

Aus dieser Anfrage geht hervor, dass im gesamten Freistaat 299 von 910 öffentlichen Hallen- und Freibädern dringend sanierungsbedürftig sind. 54 davon sind offenbar in einem derart maroden Zustand, dass die endgültige Schließung droht. Aus diesem Grund schlägt die SPD-Fraktion im Landtag Alarm und fordert einen staatlichen Sonderfonds in Höhe von 30 Millionen Euro, um die gefährdeten Schwimmbäder zu retten. „Im Freistaat wurden in den vergangenen zwölf Jahren 63 öffentliche Schwimmbäder dicht gemacht. Das ist schlecht für die Regionen und die Kinder und Jugendlichen“, sagte Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher (SPD).

Hier eine Übersicht der betroffenen Schwimmbäder aus unserem Verbreitungsgebiet:

Sanierungsbedürftig sind:

  • Landkreis Deggendorf: Hallen- und Wellenfreibad Hengersberg, Frei- und Hallenbad Osterhofen, Freibad Metten, Freibad Schöllnach
  • Landkreis Regen: Freibad Regen
  • Landkreis Straubing-Bogen: Bad Geiselhöring, Schulhallenbad Hunderdorf, Frei- und Hallenbad Mallersdorf-Pfaffenberg
  • Landkreis Landshut: Freibad Ergoldsbach, Freibad Hohenthann

Diesen Bädern droht die Schließung:

  • Landkreis Landshut: Schwimmbad Realschule Neufahrn, Schwimmbad Grundschule St. Wolfgang
  • Landkreis Straubing-Bogen: Freibad Straßkirchen, Freibad Schambach/Straßkirchen
  • Landkreis Regen: Hallenbad Zwiesel, Panoramabad Arnbruck, Freibad Bodenmais, Hallenbad Regen (ist bereits geschlossen), Hallenbad Schulzentrum Viechtach

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