Niederalteich Nach Havarie: Schiffsverkehr auf der Donau weiter beeinträchtigt

Nach der Havarie eines Frachters bei Niederalteich (Landkreis Deggendorf) ist die Schifffahrt auf der Donau weiterhin nur eingeschränkt möglich. Der Verkehr war am Sonntag zunächst vollständig eingestellt worden, nachdem das 78 Meter lange Schiff auf Grund gelaufen war. (Symbolbild) Foto: Mathias Adam

Nach der Havarie eines Frachters bei Niederalteich (Landkreis Deggendorf) ist die Schifffahrt auf der Donau weiterhin nur eingeschränkt möglich. Der Verkehr war am Sonntag zunächst vollständig eingestellt worden, nachdem das 78 Meter lange Schiff auf Grund gelaufen war.

Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei mitteilte, durfte der Abschnitt ab Montagmittag zumindest flussabwärts mit einer Sondergenehmigung wieder befahren werden. Flussaufwärts mussten die Schiffsführer weiter warten. Den 39 Jahre alten Kapitän des Unglücksfrachters erwartet nun eine Anzeige, weil er den Frachter bei dem derzeit niedrigen Wasserstand mit rund 750 Tonnen Stahl überladen hatte. Mit dem Beginn der Bergungsarbeiten rechnete die Polizei nicht vor Dienstag.

Seit Montag, 17 Uhr, ist das Passieren der Unfallstelle im Begegnungsverkehr von einzelnen Schiffen und Schubverbänden bis zu einer Breite von 11,55 m erlaubt. Der Havarist sitzt fest. Es besteht keine Gefahr, dass er in die verbleibende Fahrrinne abtreiben könnte. Über eine mögliche Bergung des Havaristen ist noch keine Entscheidung getroffen worden.

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