"Nicht unerheblicher Wassereinbruch" Großeinsatz wegen Leck an Vermessungsschiff in Straubing

Das Vermessungsschiff "Laber" hatte ein Leck, das abgedichtet wurde. Foto: Freiwillige Feuerwehr Straubing

Einen Großeinsatz für Freiwillige Feuerwehren aus Stadt und Landkreis sowie von Wasserwacht und Polizei hat es am Dienstagvormittag im Hafen Straubing-Sand gegeben. Die "Laber", ein Vermessungsschiff und Strompolizei, hatte ein Leck gemeldet, mit der Schadensmeldung "nicht unerheblicher Wassereinbruch".

"Wir hatten alles schnell im Griff", erklärt Hans-Peter Schmelber, Fachbereichsleiter der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) der Straubinger Feuerwehr. Stadtbrandinspektor Michael Schießl koordinierte den Einsatz von Booten und am Schiff.

Eine defekte Getriebewelle hatte das Leck geschlagen. Zusammen mit Mitarbeitern einer Fachfirma konnte dieses mit Dichtmasse zügig abgedichtet werden.

Wasser wurde abgepumpt

Die stabile provisorische Reparatur soll so lange halten, dass die "Laber" mit eigener Fahrt die Reparaturwerft in Passau erreichen kann. Boote der Wasserwacht und der Feuerwehr standen mit einer Ölsperre im Hafenbecken bereit, um eventuell auslaufende Betriebsstoffe aufzufangen, die in speziellen Behältern gesammelt würden. Eine Umweltgefahr für die Donau bestand zu keinem Zeitpunkt.

Im Einsatz waren zu Beginn rund 100 Feuerwehrmänner aus Stadt und Landkreis, die im Laufe des Einsatzes um die Hälfte reduziert werden konnten. Nach rund zwei Stunden war gegen Mittag der Einsatz erfolgreich beendet. Die Polizei meldet, dass der Schiffsverkehr auf der Donau nicht beeinträchtigt war.

Die Strompolizei ist die Straßenmeister am Wasser. Das Vermessungsschiff "Laber" mit Heimathafen Regensburg peilt zum Beispiel regelmäßig die Wasserstände, um dann mit Bojen Schifffahrtswege zu markieren. Das Schiff weist eine Verdrängung von 25,4 Tonnen, eine Länge von 15 Metern und eine Breite von 4,40 Metern auf.

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