NHL-Playoffs Grubauer scheitert mit Colorado an Las Vegas

Ist mit den Colorado Avalanche in den Playoffs der NHL an den Vegas Golden Knights gescheitert: Goalie Philipp Grubauer (l.). Foto: John Locher/dpa

Philipp Grubauer ist mit den Colorado Avalanche in den Playoffs der NHL an den Vegas Golden Knights gescheitert. Das Team des Eishockey-Nationaltorwarts verlor am Donnerstagabend (Ortszeit) in Las Vegas 3:6 und unterlag in der umkämpften Serie damit 2:4. 15 Sekunden nachdem Grubauer in der Schlussphase vom Eis gegangen war, um seinem Team eine Überzahl an Feldspielern zu ermöglichen, traf Max Pacioretty zum sechsten Tor für die Gastgeber.

In der Hauptrunde hatten die Avalanche und die Golden Knights mit je 82 Punkten die beste Ausbeute aller Teams, trafen wegen der Sondersituation infolge der Corona-Pandemie aber schon in der zweiten Runde der Playoffs aufeinander. Die beste Saison seiner Karriere endete für Grubauer nun mit einer unerwartet frühen Enttäuschung. Er ist einer von drei nominierten NHL-Profis für die Auszeichnung zum besten Torwart der Saison. Ebenfalls nominiert ist Marc-Andre Fleury, der für die Golden Knights 30 Schüsse parierte.

Grubauer war der letzte Eishockey-Profi aus Deutschland, der mit seinem Team noch in den Playoffs vertreten war. Leon Draisaitl und Dominik Kahun waren mit den Edmonton Oilers ebenso in der ersten Runde ausgeschieden wie Nico Sturm mit den Minnesota Wild.

Die Halbfinals um den Stanley Cup stehen damit fest. Die Golden Knights treffen auf die Montreal Canadiens, Titelverteidiger Tampa Bay Lightning bekommt es mit den New York Islanders zu tun.

 

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