Neuzugang Pronin kommt aus Salzburg zu den Eisbären Regensburg

Daniel Pronin wechselt aus der RB-Akademie in Salzburg nach Regensburg. Foto: GEPA pictures/imago

Die Eisbären Regensburg haben am Dienstag einen weiteren Neuzugang zu vermelden. Der Stürmer Daniel Pronin kommt von den RB Hockey Juniors aus der Alps Hockey League in die Donaustadt.

Die Alps Hockey League bildet in Österreich die zweithöchste Spielklasse unterhalb der internationalen ICE Hockey League (International Central European Hockey League). Für die RB Hockey Juniors aus Salzburg kam der schnelle Angreifer in der zurückliegenden Spielzeit auf drei Tore und sechs Vorlagen (neun Punkte) in 37 Spielen. Bei den Eisbären unterzeichnet der 20-jährige Deutsch-Amerikaner einen U-21-Fördervertrag und erhält die Rückennummer 17.

Geboren in den USA - aber mit deutschem Pass

Geboren ist Pronin zwar in den USA in Berwyn im Bundesstaat Illinois - einem Vorort von Chicago, der Linksschütze besitzt aber auch einen deutschen Pass. Weite Teile seiner Eishockey-Ausbildung genoss er allerdings im deutschsprachigen Raum. So durchlief er etwa zwischen 2014 und 2018 die Talentschmiede Mannheims. Zur Spielzeit 2018/2019 wechselte er in die USA, kehrte aber nur ein Jahr später nach Europa zurück und schloss sich dem RB-Nachwuchs an. Dort blieb er drei Jahre und kam zwei davon auch in der Alps Hockey League zum Einsatz.

Seinen nächsten Schritt wolle er nun in Regensburg machen, betont der Angreifer: "Ich habe nur Positives über Regensburg gehört und habe schnell meine Entscheidung getroffen. Der Klub ist in die DEL2 aufgestiegen - die Liga ist stark, ich will der Mannschaft helfen und einen guten Eindruck hinterlassen." Als Spieler sei Schnelligkeit seine größte Stärke, glaubt Pronin, der im Sturm vielseitig einsetzbar ist: "Ich kann Center und Außen spielen, bin ein aggressiver Zwei-Wege-Stürmer und will immer zum Tor."

Kaltenhauser sieht viel Potenzial in Pronin

Eisbären-Trainer Max Kaltenhauser sieht in Pronin viel Potenzial: "Er ist ein junger Spieler, der in der Alps Hockey League schon zwei Jahre Erfahrungen gesammelt hat. Diese Liga ist stark und ich habe einige Partien von ihm gesehen. Mir gefällt seine Spielweise." Er habe sich bei ehemaligen Trainern Pronins nach dem Talent erkundigt und auch mit ihm selbst viel gesprochen: "Er weiß schon, wie es außerhalb von Nachwuchs-Oasen wie Mannheim und Salzburg aussieht. Diese Klubs haben einfach ganz andere Möglichkeiten als wir, aber er kann es einordnen. Er kann uns helfen und bekommt deswegen hier seine Chance, sich zu beweisen."

 
 
 

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