Neustart auf dem Grünen Hügel Bayreuther Festspiele starten mit dem "Holländer"

Das Bayreuther Festspielhaus. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild/dpa

Nach einem Jahr Zwangspause geht es wieder los auf dem Grünen Hügel: Heute beginnen die Bayreuther Festspiele mit einer Neuinszenierung der Richard-Wagner-Oper "Der fliegende Holländer", die Geschichte schreiben wird.

Denn zum ersten Mal in 145 Jahren Festspielgeschichte wird eine Frau am Dirigentenpult von Bayreuth stehen: Die 43 Jahre alte Oksana Lyniv dirigiert die Oper, die von Regisseur Dmitri Tcherniakov inszeniert wird. Dass sie das nicht vor traditionell vollem Haus tun wird, liegt an den Corona-Einschränkungen: Nur 911 Menschen dürfen dabei sein - sonst sind es etwa 2000. Ins weltberühmte Opernhaus darf nur, wer negativ getestet, komplett geimpft oder genesen ist. Zudem gilt: FFP2-Maskenpflicht.

Auch der ebenso berühmte wie große Festspiel-Chor wird nicht auf der Bühne stehen. Seine Beiträge werden eingespielt. Gestrichen wurden außerdem die Begrüßung der Premierengäste vor dem Festspielhaus und der Staatsempfang im Neuen Schloss. Stattdessen wird Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Mitwirkenden nach der Premiere auf dem Festspielgelände willkommen heißen.

Zum nahenden Ende ihrer Amtszeit kommt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Bayreuth: Sie gehört zu den Premierengästen am Sonntag, wie die Stadt Bayreuth mitteilte. Merkel und ihr Mann Joachim Sauer gelten als große Anhänger von Wagners Werk und sind seit vielen Jahren Stammgäste am Grünen Hügel.

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