Neun Demonstrationen angemeldet Steinmeier eröffnet 56. Münchner Sicherheitskonferenz

Bundespräsident Frank Walter Steinmeier wird am Freitag die 56. Münchner Sicherheitskonferenz eröffnen. Foto: dpa

Sechs Jahre nach Joachim Gauck eröffnet mit Frank Walter Steinmeier erstmals wieder der deutsche Bundespräsident die Münchner Sicherheitskonferenz. Der SPD-Politiker war jahrelang in seinem Amt als Außenminister Stammgast bei dem Treffen in der bayerischen Landeshauptstadt. In seiner Eröffnungsrede dürfte Steinmeier insbesondere auf die deutsche Verantwortung in der Welt und die sicherheitspolitischen Herausforderungen eingehen.

Direkt nach Steinmeier diskutieren auf dem Podium Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und Nancy Pelosi. Die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses ist eine der schärfsten Gegnerinnen von US-Präsident Donald Trump. Ebenfalls erwartet werden Österreichs Kanzler Sebastian Kurz und Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD).

Zur 56. Auflage der Sicherheitskonferenz von Freitag bis Sonntag haben sich etwa 35 Staats- und Regierungschefs sowie fast 100 Außen- und Verteidigungsminister in München angesagt. Erstmals gehört am Samstag dazu auch der französische Präsident Emmanuel Macron. Wie immer verwandelt sich dafür das Luxushotel Bayerischer Hof samt umliegender Nachbarschaft in der Altstadt in einen Hochsicherheitsbereich. Rund 3.900 Polizisten sind dann rund um die Uhr im Einsatz, über der Stadt gilt in der Zeit auch ein Flugverbot.

Neun Demonstrationen gegen die Konferenz sind nach Polizeiangaben angemeldet. Am Freitag will die Umweltbewegung "Fridays For Future" auf die Straße gehen, für Samstag ist dann die große Demonstration des "Aktionsbündnisses gegen die Nato-Sicherheitskonferenz" angekündigt - mit 4.000 erwarteten Teilnehmern.

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