Neukirchen Freilichtspiel: Schlägerei im Steinbruch

Eine Szene aus dem Freilichtspiel "Wildernde Umständ'". Foto: Festspielgruppe Neukirchen

Der Totengräber springt auf den Rücken des Forstaufsehers, die Küchenmagd haut mit dem Geschirrtuch zu, die Kinder prügeln sich, der Gendarm liegt schon am Boden: Die große Schlägerei während des Dorffestes ist die schwierigste Szene für die Schauspieler des Freilichtspiels "Wildernde Umständ'" in Neukirchen. Bis da mal alles klappt, braucht es viele Proben, hat Spielleiterin Angelika Rinkl verraten.

Denn so zufällig, wie alles aussieht, passiert hier gar nichts. "Jeder muss ganz genau wissen, wo er steht", sagt Angelika Rinkl. "Sonst gäbe es ein riesiges Chaos. Da muss man schon fest proben." Alle Schauspieler müssen auf der Bühne auf verschiedenen Ebenen verteilt sein, damit es für den Zuschauer überall etwas zu sehen gibt: Dort schlägt ein Ratschweib mit ihrer Tasche zu, auf der anderen Seite wird mit einem Schirm gedroht, die Kinder raufen am Boden. Und zu all dem spielt die Blasmusik. Die wurde damals sogar extra gegründet, als "Wildernde Umständ'" von Autor Alois Winter zum ersten Mal im romantischen Steinbruch aufgeführt wurde.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 02. Juli 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 02. Juli 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading