Neukirchen beim Heiligen Blut: Wetterextremen trotzen Der Hochwasserschutz schreitet voran

Gut im Zeitplan liegt die 1,1-Millionen Euro-Baumaßnahme des Hochwasserrückhaltebeckens RH4a am Klapfenbach, wovon sich Baudirektor Josef Fuchtgruber (3.v.r.) und Bürgermeister Markus Müller (r.) im Beisein der Planer und der Baufirma überzeugen konnten. Foto: Helga Brandl

Auf Hochtouren laufen die umfangreichen Erd- und Tiefbauarbeiten am ersten Regenrückhaltebecken 4a im Baugebiet am Klapfenbach. Um sich vor Ort über den fortschreitenden Hochwasserschutz zu informieren, schilderte Bürgermeister Markus Müller im Rathaus im Beisein von Projektant Andreas Schmid vom Büro S2-Beratende Ingenieure und Christian Obermeier dem Baudirektor Josef Feuchtgruber, Behördenleiter des Wasserwirtschaftsamtes Regensburg, sowie dem für den Landkreis Cham zuständigen Ansprechpartner für den Fachbereich Wasserbau und Gewässerentwicklung, Helmut Holzer, die prekäre Sachlage zu dieser Thematik.

Um die hochdramatischen Ereignisse der Vergangenheit zu verdeutlichen, zeigte der Rathauschef Ausschnitte der Neukirchner Flutkatastrophe von 1991 mit drei Todesopfern und rund 30 Millionen Mark Schaden an 100 betroffenen Gebäuden. Weitere klassische Starkniederschlagsereignisse mit hohen Sachschäden gab es in den Jahren 2001, 2003, 2013 und 2016. Den inzwischen laufenden Bauausführungen des RH4a ist das integrale Hochwasserschutz- und Rückhaltekonzept von Prof. Rudolf Metzka von 2014 vorgelagert. Das Gesamtkonzept beinhaltet auch ein Strömungsmodell, das die Wasserbewegung in der ungesättigten oder gesättigten Bodenzone beschreibt. Die Erstellung des Konzepts erfolgte in Absprache mit dem Wasserwirtschaftsamt und wird nach den Förderrichtlinien nach RZWas gefördert.

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