Große schwere Peli-Boxen mit Ausrüstung stehen vor dem Musiksaal des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums. Mittendrin sitzt Daniel Fuchs, der gerade einen fragilen Quadrokopter in der Hand hält. Vorsichtig platziert er das Fluggerät auf einer weichen Decke, setzt sich eine futuristisch anmutende Brille auf den Kopf und schon hebt die Drohne mit einem surrenden Geräusch ab.

Was viele Hobbyfilmer mittlerweile privat als teures Spielzeug nutzen, hat Fuchs zu einer neuen Generation von Profi-Filmtechnik weiterentwickelt. Der ehemalige Fraunhofer baut spezielle Drohnen, mit denen er 360-Grad-Videos eines Raumes erstellen kann, ohne dass die Drohne jemals im Bild erscheint. Jetzt hat er sich mit seiner Idee selbstständig gemacht und seine ehemalige Schule mitsamt seiner technischen Ausrüstung besucht.