Neufahrn bei Freising Polizei nimmt nach Kontrolle auf der A9 Schleuser fest

Die Mitfahrer in dem kontrollierten Wagen konnten keine gültigen Aufenthaltspapiere vorweisen. (Symbolbild) Foto: Bundespolizei

Bereits vor rund einer Woche hat die Freisinger Verkehrspolizei auf der A9 einen Schleuser festgenommen, der mehrere Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere ins Land bringen wollte. 

Am vergangenen Dienstag, den 29.09.2020, fiel den Beamten bei einer Kontrolle am Nachmittag auf der A9 auf, dass die anderen Insassen des Wagens, den der 26-jährige Syrer fuhr, keinen entsprechenden ausländerrechtlichen Aufenthaltsstatus vorweisen konnten. Der junge Mann am Steuer gab an, seine fünf ebenfalls syrischstämmigen Mitfahrer als Anhalter auf der deutschen Seite der Grenze zu Österreich mitgenommen zu haben. Die drei Erwachsenen im Alter von 20, 23 und 33 Jahren sowie zwei Kleinkinder hatten jedoch keine gültigen Papiere vorzuweisen.

Die Kriminalpolizei Erding übernahm die weiteren Ermittlungen bezüglich des Schleusers. Nach den nötigen polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle wurde der 26-Jährige wieder entlassen und muss nun mit einer Anzeige aufgrund des Einschleusens von Ausländern rechnen.

Die drei volljährigen Mitfahrer wurden wegen illegaler Einreise und illegalem Aufenthalt angezeigt. Sie wurden durch Beamte der Verkehrspolizei Freising vernommen, erkennungsdienstlich behandelt sowie mit Essen und Trinken versorgt. Danach wurden sie zusammen mit den beiden Kleinkindern vorübergehend in eine Aufnahmeeinrichtung bei München gebracht.

 
 
 

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