Neues Gerät für Feuerwehr Passau Einsatz im Hochwasserschutz möglich

Ordnungsamtsleiter Erik Linseisen (von links), Toni Rang, Zugführer Löschzug Hauptwache, Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Stadtbrandinspektor Florian Emmer und StadtbrandratAndreas Dittlmann zeigen sich erfreut über die Neuanschaffung. Foto: FF Passau

Das Thema Hochwasserschutz ist in Passau weiterhin aktuell und wird immer wieder kontrovers diskutiert. Ob Flutpolder oder groß angelegte Baumaßnahmen, die Region ist sich der wiederkehrenden Wassermassen bewusst. Nun hat die Passauer Feuerwehr neues Gerät für Katastropheneinsätze bekommen.

„Löschen, abpumpen, reinigen – das sind drei wesentliche Aufgabenfelder der Passauer Feuerwehr. Daher bin ich sehr froh, dass wir mit dem neuen Abrollbehälter nun ein Hilfsmittel zur Verfügung stellen können, das alle drei Anforderungen erfüllt“, so Oberbürgermeister Jügen Dupper (SPD).

Die Anschaffung des neuen Geräts sei das Resultat der Erfahrungen aus den Hochwasserkatastrophen von 2013 in Passau und 2016 in Simbach am Inn, wie die Stadt Passau mitteilte. Die Saugfunktion des Abrollbehälters ermögliche ein Freibekommen verstopfter Abflüsse.

Wie berichtetet hat ein verstopftes Rohr gerade in Simbach wesentlich zur Entstehunug des Hochwassers von 2016 beigetragen. Ein verheerendes Ereignis, das noch lange Zeit nachwirkte.

Das neue Gerät könne auf vorhandenen Fahrzeugen montiert werden und soll nun solche Gefahren verhindern helfen. Außerdem könne es bei der Reinigung verschmutzter Straßen eingesetzt werden. Sogar bei Bränden aller Art sei dieser Abrollbehälter mit seiner enormen Kapazität einsetzbar, etwa als Pufferspeicher oder zusätzliche Wasserquelle der 8.000 Liter Tankinhalt. Die seitlichen weißen Kunststoffcontainer haben eine Kapazität von insgesamt 1.000 Litern für die mitgelieferte Hochdruckreinigungsanlage.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 61.800 Euro, wobei ein staatlicher Zuschuss in Höhe von 34.700 Euro gewährt wurde.

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