Neuer Tarif Beschäftigte in Bayerns Mühlen bekommen mehr Geld

Die bayerische Mühlenwirtschaft profitiert nun von den Tarifverhandlungen. (Symbolbild) Foto: Sven Hoppe/dpa

Gute Nachrichten für die bayerische Mühlenwirtschaft: Verhandlungen ermöglichen Nettozahlungen und eine Tariferhöhung ab Juni 2023.

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 3.000 Beschäftigten in der bayerischen Mühlenwirtschaft konnte bereits in der ersten Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und dem Arbeitgeberverband der bayerischen Ernährungswirtschaft ein Tarifabschluss erzielt werden. Das teilt der Verband am Freitag mit.

Auch die Azubis profitieren

Damit erhalten Vollzeitbeschäftigte für die Monate Dezember 2022 bis einschließlich Mai 2023 eine Nettozahlung von 200 Euro pro Monat. Ab 1. Juni 2023 wurde ein monatliches Lohn- beziehungsweise Gehaltsplus von 165 Euro für alle Tarifgruppen vereinbart. Für Teilzeitkräfte errechnen sich jeweils anteilige Beträge. Die Ausbildungsvergütungen steigen auf 1.000 Euro im ersten, 1.150 Euro im zweiten und 1.250 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 15 Monaten bis 29. Februar 2024.

Kurt Haberl, stellvertretender Landesbezirksvorsitzender und Verhandlungsführer der NGG: „Trotz einer angespannten wirtschaftlichen Situation in der Branche aufgrund stark gestiegener Getreide- und Energiepreise ist uns ein Tarifabschluss gelungen, der für die Beschäftigten spürbare Lohn- und Gehaltserhöhungen bedeutet und zugleich die unteren Lohn- und Gehaltsgruppen begünstigt. Die monatlichen Nettozahlungen für die kommenden sechs Monate sollen die Mehrbelastungen durch gestiegene Energiekosten über die Wintermonate für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abmildern.“

 
 
 

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