Soziologin Irene Thannberg hat ihr Leben dem Beruf untergeordnet. Erst im Ruhestand findet sie als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Tierheim ihr Glück und in Kater Bruno einen echten Freund. Aus diesen Zutaten ergibt sich eine Geschichte, die alle begeistern dürfte, die daran glauben, dass Katzen das Leben reicher machen. Die in Enzerweis lebende Schriftstellerin Katharina Gerwens tut das. Ihr neuer Roman "Katzenpfötchen im Schnee" dreht sich nicht nur um ihre Lieblingstiere, sondern auch um einen Schauplatz im Landkreis: das Tierheim Quellenhof in Passbrunn.

Frau Gerwens, Sie haben dem Quellenhof eine prominente Rolle eingeräumt: Ihre Romanheldin Irene Thannberg findet dort als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Ruhestand erstmals eine Aufgabe, die sie wirklich erfüllt. Ist der Quellenhof für Sie persönlich ähnlich bedeutend?

Katharina Gerwens: Der Quellenhof hat wirklich eine besondere Bedeutung für mich. Meine Katze Stella habe ich von dort aufgenommen. Sie ist nicht nur meine treue Freundin, sondern auch meine Schreibkraft, sage ich immer. Sie verbringt gerne Zeit mit mir am Schreibtisch. Als mein Verlag mich bat, erneut einen Katzenroman zu verfassen - es ist mittlerweile der zweite - hatte ich die Idee, ihn im Quellenhof anzusiedeln. Die Tierheimleiterin Ilona Wojahn war einverstanden und hat mich sehr unterstützt, damit alles stimmig ist.

Haben Sie Frau Wojahn auch in den Roman mit eingebaut?