Dreikönigstreffen Lindner: Jamaika ohne Merkel eher möglich

Die FDP läutet das politische Jahr mit ihrem Dreikönigstreffen ein. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Die FDP läutet das politische Jahr mit ihrem traditionellen Dreikönigstreffen ein. Bereits im Vorfeld hat sich der Parteivorsitzende Christian Lindner zu den Möglichkeiten einer Jamaika-Koalition nach der Ära Merkel geäußert.

Er halte eine Jamaika-Koalition mit Union und Grünen auch ohne Neuwahlen für denkbar. "Würde man uns fragen, würden wir sprechen", sagte er dem Magazin "Spiegel". Eine Erfolgsgarantie sei dies nicht - "aber ohne Frau Merkel ist es einfacher", meinte Lindner. Vor dem traditionellen Dreikönigstreffen in Stuttgart sagte Lindner mit Blick auf die Parteichefs von CDU und Grünen: "Wenn Frau Kramp-Karrenbauer und Herr Habeck auf uns zukommen, dann laufen wir nicht weg – aber wir laufen denen auch nicht hinterher."

Erwartet werden zum Dreikönigstreffen in Stuttgart neben Parteichef Christian Lindner unter anderem Generalsekretärin Nicola Beer, der baden-württembergische Landesvorsitzende Michael Theurer und Landtagsfraktionschef Hans-Ulrich Rülke.

Mehr als ein Jahr nach dem Abbruch der Gespräche über eine Jamaika-Koalition mit Union und Grünen kann sich Lindner einen neuen Anlauf auch ohne Neuwahlen vorstellen. "Würde man uns fragen, würden wir sprechen", sagte er dem "Spiegel". Eine Erfolgsgarantie sei dies nicht - "aber ohne Frau Merkel ist es einfacher".

Im laufenden Jahr werden für die FDP neben den Europawahlen im Mai auch die Wahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen spannend. Aktuell sind die Liberalen in keinem der drei Landtage vertreten.

 

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