Neuer EHC-Präsident Peter Zankl: "An einem Strang ziehen"

Der neue Präsident des EHC Straubing: Peter Zankl. Foto: Fabian Roßmann

Im idowa-Interview spricht der neue EHC-Präsident Peter Zankl (59) über die ungewöhnliche Wahl, die Zusammenarbeit mit den Tigers und die ersten Schritte des neuen Vorstandes.

Herr Zankl, Herzlichen Glückwunsch zur Wahl. Wie fühlen Sie sich als neuer Präsident des EHC Straubing?
Peter Zankl: Dankeschön. Ich bin natürlich glücklich über die Wahl, habe aber doch auch gemischte Gefühle. Es ist eine große Aufgabe, wir müssen viel Zeit investieren. Ich freue mich und hoffe, dass wir etwas bewegen können.

Wie sehr freut Sie das sehr klare Ergebnis?
Zankl: Da war sicher gut, dass aus den zwei entstandenden Lagern eines wurde. Das war auch der Beweis dafür, dass die Mitglieder damit konform gehen und es so am besten funktioniert. Wir müssen alle an einem Strang ziehen, anders geht es nicht bei einer so kleinen Stadt. Wir wollen auch die Tigers hinter uns haben, das ist ein wichtiger Punkt, damit man ruhig arbeiten kann.

Stichwort Tigers: Gaby Sennebogen hat am Ende der Versammlung noch die Tigers-GmbH zum Mitglied gemacht. Ein erstes Zeichen, wie es zukünfig laufen soll?
Zankl: Genau. Das ist ein gutes Zeichen, dass es nach vorne geht, dass wir alle an einem Strang ziehen.

Wenn man sich in der Halle umblickt: Eine Veranstaltung dieser Art haben Sie wohl auch noch nicht erlebt, oder?
Zankl: Nein. Es ist sehr ungewöhnlich. Normalerweise gibt es bei solchen Versammlungen auch viele Wortmeldungen. Das ist leider entfallen. Wahrscheinlich wäre es für manche Mitglieder auch interessant gewesen, von uns Kandidaten mehr zu erfahren, ein paar Hintergründe. Das war dieses Mal nicht so. Wir sind dennoch froh, dass wir es jetzt geschafft haben.

Was werden nun die ersten Schritte, die Sie angehen werden?
Zankl: Wichtig ist erst einmal das Sportliche, dass die Mannschaften im Training bleiben, dass bei den neuen Trainern alles funktioniert. Darum kümmern sich vor allem Oliver Vöst und Helmut Kößl. Damit alles so vernünftig weiterläuft wie es zuletzt war und dann schauen wir, was sich in der Zukunft alles ergibt.

Wie sehr waren Sie zuletzt schon involviert ins Tagesgeschäft des EHC?
Zankl: Eigentlich noch ganz wenig. Die Ordner sind noch nicht übergeben. Wir haben über das Finanzielle gesprochen, damit man nicht direkt ins Blaue läuft.

Inwieweit stellt Corona auch den EHC vor Probleme?
Zankl: Natürlich können wir nicht so trainieren wie sonst. Wir wissen nicht, wann wir wieder aufs Eis dürfen, das ist alles noch offen.

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