Neue Betrugsmasche Abzocke über Messenger-Dienste

Eine neue Betrugsmasche im Passauer Raum zielt auf Nutzer von Messengerdienstan ab. (Symbolbild) Foto: Armin Weigel/dpa/dpa

Bereits Anfang Juli wurde ein 69-jähriger Passauer Opfer einer neuen Betrugsmasche.

Der Mann erhielt eine WhatsApp-Nachricht von einer ihm unbekannten Nummer. In der Nachricht wurde ihm vorgegaukelt, dass die Nachricht von seiner Tochter stamme und sie eine neue Telefonnummer habe, da ihr Handy gesperrt wurde. Im weiteren Verlauf der Konversation wurde der Mann aufgefordert, offene Rechnungen auf ein deutsches Bankkonto zu überweisen.

Nachdem der Mann dies erledigt hatte, erhielt er weitere WhatsApp-Nachrichten, dass er nun offene Paypal-Rechnungen begleichen soll. Anfänglich wurden auch diese Rechnungen beglichen, konnten aber zu einem späteren Zeitpunkt noch storniert werden. Letztendlich erlitt der 69-Jährige einen finanziellen Schaden im vierstelligen Eurobereich.

Die Polizei Passau rät im Falle solcher Betrugsversuche:

  • Fragen Sie persönlich nach, wenn Sie von einer bis dato unbekannten Rufnummer über Messenger-Dienste wie WhatsApp kontaktiert werden.
  • Nehmen Sie unbekannte Rufnummern nicht einfach als Kontakte auf.
  • Werden Sie misstrauisch, wenn Sie über Messenger-Dienst zu Geldzahlungen aufgefordert werden und überprüfen Sie die Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen der von Ihnen genutzten Messenger-Diensten. Unbekannte Rufnummern können meist für direkte Kontaktaufnahme gesperrt werden.

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