Martin Scorseses Gangster-Epos ist starbesetzt und perfekt für die große Leinwand - und läuft doch nicht überall im Kino.

Ob er seine kaltblütigen Morde bereue, fragt der Priester den alten, im Rollstuhl sitzenden Mafia-Killer Frank Sheeran (Robert De Niro). Der zeigt sich verwundert und verneint, er habe die Familien der Opfer ja nicht gekannt und nur seinen Job gemacht.

Ein wuchtiges Panorama

In der Rückschau entwirft Martin Scorsese ein wuchtiges Panorama, beginnend mit den 1950er Jahren, als Kriegsveteran und Lastwagenfahrer Sheeran (der titelgebende "Irishman") vom Mafiaboss Russel Bufalino angeheuert wird und bald "Häuser anstreicht", also Auftragsmorde ausführt mit Blutspritzern an der Wand. Für die Rolle des väterlichen Mentors engagierte Scorsese Joe Pesci, der die Fäden zieht und nie die Ruhe verliert, mit sanfter Stimme über Tod oder Leben entscheidet: "Es ist, was es ist."

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