Netflix-Tipp Traum wird wahr: „Shawn Mendes: In Wonder“ begleitet den Star auf seiner Tournee und gibt private Einblicke

2019 tritt Shawn Mendes bei seiner Tour um die Welt in 105 Städten auf. Foto: Netflix

Ein 22-Jähriger steht auf einer Bühne. Hinter ihm: keine Band. Nur er und seine Gitarre. Vor ihm: ein Lichtermeer. Tausende Fans sind im Stadion, um Shawn Mendes zuzujubeln. Der Kanadier ist auf Welttournee. Unglaubliche 105 Shows spielt er von März bis Dezember 2019. Fast jeden Tag ist er in einer neuen Stadt, in einem neuen Land. Man kann erahnen, wie unglaublich anstrengend das ist. Die Doku „Shawn Mendes: In Wonder“ begleitet den Superstar auf eben dieser Tour um die Welt. Sie zeigt einen jungen Mann, der total bodenständig und sympathisch geblieben ist.

Darum geht‘s: Shawn Mendes wächst in einem beschaulichen Vorort von Toronto auf. Im Kinderzimmer beginnt er, Videos von sich aufzunehmen. Er singt mit Gitarre und stellt die Clips auf YouTube, Twitter und Vine. Der Junge ist sich sicher: Er will berühmt werden. Und er wird eines Tages im „Rogers Centre“, einem riesigen Stadion in Toronto, auftreten. Shawn übt an der Gitarre, bis die Finger bluten, er ist wie besessen von seinem Traum. Am 6. September 2019 tritt er schließlich im Rahmen seiner Welttournee tatsächlich im „Rogers Centre“ auf.

Die Netflix-Doku gewährt viele private Einblicke in das Leben des Superstars. Der Zuschauer lernt die liebevolle Beziehung zu seiner Freundin Camila Cabello kennen, ebenfalls ein Weltstar. Die beiden haben gerade ihre erste gemeinsame Wohnung in New York City bezogen und beschäftigen sich mit normalen Dingen, zum Beispiel damit, wie ihre Kaffeemaschine funktioniert. Als Shawn Mendes nach vielen Monaten wieder ein paar Tage in seinem Elternhaus verbringen kann, ist die Kamera auch mit dabei. Hier sieht der Zuschauer die innere Zerrissenheit des Stars. Shawn Mendes wirkt nachdenklich und gibt zu, dass er sich oft danach sehnt, einfach wieder mit seinen Freunden auf einer Wiese zu liegen und das zu tun, was junge Menschen auf dem Land eben so machen.

Besonders emotional wird die Doku, als Shawn Mendes sein Konzert in Sao Paulo, Brasilien, absagen muss – kurz bevor die Massen in das Stadion gelassen werden. Er hat eine Kehlkopfentzündung, ein Auftritt könnte seiner Stimme dauerhaft schaden. Nicht nur die Mädchen vor dem Stadion brechen in Tränen aus, auch der 22-Jährige ist mit seinen Nerven am Ende und weint.

Fazit: Eine tolle Doku mit Gänsehautmomenten. -kers-

„Shawn Mendes: In Wonder“, Dokumentation auf Netflix, 83 Minuten, empfohlen ab sechs Jahren.

 

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