Netflix-Tipp Brutale Gentlemen: Die „Peaky Blinders“ regieren das Birmingham der 1920er, doch das ist ihnen nicht genug

Tommy (Mitte) mit seinem Bruder Arthur (links) und seiner Frau Grace bei einer Familienfeier. Foto: Robert Viglasky/Netflix

Kokain, irischer Whisky, Zigeuner-Aberglaube und jede Menge Geld. Das fällt einem zur Netflix-Serie „Peaky Blinders“ sofort ein. Wirklich gerecht werden ihr diese Stichpunkte allerdings nicht. Denn die Serie lässt einen nicht mehr los.

Darum geht’s: Die Brüder Thommy, Arthur und John werden immer wieder von ihren traumatischen Erlebnissen in Frankreich während des Ersten Weltkriegs eingeholt. Zurück in den Slums von Birmingham betäuben sie den Schmerz mit viel Kokain, Brutalität und noch mehr Whisky. Wobei ihnen die weiblichen Familienmitglieder in nichts nachstehen.

Die Mitglieder des Familien-Clans rund um Thommy Shelby (Cillian Murphy) mausern sich im Laufe von fünf Staffeln von brutalen Buchmachern zu einer der erfolgreichsten Firmen Englands. Ihren Ruhm ergaunern sich die Shelbys von Folge zu Folge. Ihre Anweisungen an die Bevölkerung kommen dabei immer „Im Auftrag oder Namen der verdammten Peaky Blinders“ – mit diesem Satz rechtfertigen sie jede noch so kriminelle Handlung. Mit illegalen Wetten, Pferderennen, Schwarzmarkthandel oder Mord verhelfen sie sich zu Reichtum. Auf Drängen der Frauen in der Familie werden die Geschäfte zumindest teilweise legal. Thommy ist dabei derjenige, der die Familie und die Geschäfte am Leben hält – oft im wahrsten Sinne des Wortes.

In aller Kürze: Ein Haufen Krimineller, die sich so sehr hassen, wie sie sich lieben, schafft es aus den Slums von Birmingham in die Welt der reichen Gesellschaft der Goldenen 1920er.

Fazit: Die Serie „Peaky Blinders – Gangs of Birmingham“ bietet so viele tolle Charaktere, von denen keiner zu kurz kommt. Authentische Kulissen, ebensolche Schauspieler und ein verdammt guter Soundtrack – diese Serie sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Nur zimperlich darf man nicht sein, wenn die „Peaky Blinders“ ihre Hüte mit den darin versteckten Rasierklingen zücken, um ihre Gegner damit anzugreifen.

 

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