Netflix-Tipp Ausgefuchster Meisterdieb in der Krimi-Serie "Lupin"

, aktualisiert am 23.06.2021 - 00:00 Uhr
Meisterdieb Assane (Omar Sy) möchte die Unschuld seines Vaters beweisen. Foto: Emmanuel Guimier/Netflix

Maurice Leblancs Held Arsène Lupin ist wohl die erfolgreichste Schöpfung der französischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke gibt es über den Meisterdieb, der auch schon als Vorlage für japanische Manga-Serien diente. Auch Netflix hat sich an den Stoff gewagt und die Geschichten um den französischen Helden mit der Serie „Lupin“ um eine Metaebene ergänzt.

Darum geht’s: Assane Diop (Omar Sy) will die Wahrheit ans Licht bringen. Denn als er 14 Jahre alt ist, wird sein Vater vom wohlhabenden Unternehmer Hubert Pellegrini (Hervé Pierre) beschuldigt, ein wertvolles und historisch bedeutsames Collier gestohlen zu haben. Obwohl sein Vater seine Unschuld beteuert, landet er im Gefängnis. Nachdem er sich dort das Leben nimmt, wird Assane zum Waisen und muss sich fortan alleine durchkämpfen. 25 Jahre später taucht besagtes Collier bei einer Auktion wieder auf. Assane, der inzwischen erwachsen ist, macht sich als genialer Meisterdieb nach dem Vorbild von Arsène Lupin, der bekannten Romanfigur, daran, Pellegrini durch einen Trick die Wahrheit zu entlocken. Doch damit bringt er nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie in Gefahr.

In aller Kürze: Ein ausgefuchster Meisterdieb will Gerechtigkeit für seinen Vater.

Fazit: Mit „Lupin“ bringt Netflix den Stoff um die wohl bekannteste französische Romanfigur auf eine neue Ebene. Bei der Serie handelt es sich nämlich nicht um eine Verfilmung der Bücher von Maurice Leblanc. Sein Meisterdieb ist nur das Vorbild, nach dem die Hauptfigur Assane handelt. Das verpasst den Geschichten um Arsène Lupin einen neuen Dreh, der mit Cliffhangern, schnellen Schnitten, spannenden Verwicklungen und einem augenzwinkernden Tonfall garniert wird.

Das Ergebnis ist eine rasante, bildgewaltige Serie, die vor allem mit ihrem charmanten Hauptdarsteller Omar Sy und dem Flair der französischen Hauptstadt Paris glänzt. Ganz deutlich spürt man hier eine Ähnlichkeit zu „Ocean’s Eleven“ und „Die Unfassbaren“. Einschalten lohnt sich!

„Lupin“, Krimi, zehn Episoden in zwei Teilen, verfügbar bei Netflix, freigegeben ab zwölf Jahren.

Mehr Infos gibt es hier

 

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