Netflix Die Filmbiografie "All Eyez on Me" zeigt Tupac Shakurs intensives, aber kurzes Leben

Tupac Shakur, in „All Eyez on Me“ gespielt von Demetrius Shipp, mit seiner Freundin, kurz bevor er das Hotelzimmer verlässt und die tödlichen Schüsse fallen. Foto: Netflix

Er wurde vor über zwei Jahrzehnten ermordet. Bis heute ist die Tat nicht aufgeklärt. Tupac Shakurs Tod erschütterte weltweit die Menschen. Der Rapper hatte es bis zu seiner Ermordung mit gerade mal 25 Jahren geschafft, über 75 Millionen Alben zu verkaufen. Damit gehört er zu den erfolgreichsten Künstlern aller Zeiten. Der Netflix-Film „All Eyez on Me“ zeigt Tupacs Aufstieg zum Rapstar – und seinen Untergang.

Darum geht’s: Tupac Shakur erfährt schon als Kind, wie ungerecht die Polizei gegen Schwarze vorgeht. Er wächst in New York als Sohn aktiver Black-Panther-Mitglieder auf – eine afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung in den 1970-Jahren. Als Jugendlicher zieht Tupac nach Kalifornien, seine Rapkarriere nimmt so richtig Fahrt auf. Trotz des exklusiven Lifestyles, den er bald hat, mit vielen Frauen, dicken Goldketten und ausschweifenden Partys, gibt es auch harte Zeiten. Denn wegen seines hitzigen Gemüts und des vorherrschenden Rassismus landet Tupac immer wieder im Knast. Als er seinen Freund „The Notorious B.I.G.“ in New York besucht, treffen Tupac bei einem Raubüberfall fünf Schüsse. Er vermutet Biggie selbst hinter der Tat. Die Freundschaft zwischen den beiden Hip-Hop-Stars und zwischen den Rappern der amerikanischen West- und Ostküste ist damit Geschichte. Der Konflikt „East Coast“ gegen „West Coast“ spitzt sich immer weiter zu. Am 7. September 1996 wird Tupac im Alter von nur 25 Jahren in Las Vegas auf dem Weg zu einer Party angeschossen. Er stirbt ein paar Tage darauf im Krankenhaus.

Fazit: Wegen der Filmlänge von über zwei Stunden ist schon etwas Sitzfleisch nötig. Doch die Story von „All Eyez on Me“ packt einen und man möchte wissen, wie das Leben von Tupac Shakur weiter verläuft. Auch nach Filmende beschäftigt einen noch, wer den Abzug der Waffe gedrückt haben könnte.

„All Eyez on Me“, Filmbiografie über Tupac Shakur, Dauer: 134 Minuten, verfügbar auf Netflix, freigegeben ab zwölf Jahren.

 

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