Netflix, Amazon, Sky Fernseh-Highlights im Jahr 2022

ARD

Einige Jubiläen stehen im Ersten an, am 16. Januar kommt zum Beispiel der 40. Fall des populären Münster-"Tatorts", der 20 Jahre alt wird. Schon 25 Jahre alt wird dagegen das Kölner Duo. Die beliebte Krankenhaussoap "In aller Freundschaft" startet im März in ihre 25. Staffel, in der auch die 1000. Folge ansteht. Barbara Schöneberger moderiert ab April den Showklassiker "Verstehen Sie Spaß?".

Nadja Uhl und Fabian Hinrichs sind im ersten Quartal in sechs Folgen der historischen Krimiserie "ZERV" im Kampf gegen Verbrechen in der Wendezeit zu sehen. In der Miniserie "Bonn" mit Mercedes Müller, Sebastian Blomberg und Max Riemelt im zweiten Quartal geht es dagegen um rivalisierende Geheimdienste und Familiengeheimnisse zur Zeit des Kalten Krieges. Die ARD adaptiert zudem die israelische Thrillerserie "Kvodo" unter dem Titel "Euer Ehren" unter anderem mit Sebastian Koch, Tobias Moretti und Paula Beer.

Die Kult-Schmunzelkrimiserie "Mord mit Aussicht" kehrt außerdem zurück - in der Hauptrolle nun mit Katharina Wackernagel statt Caroline Peters.

Devid Striesow, Catrin Striebeck, Anja Kling, Charly Hübner und Thomas Thieme sollen in einer Comedy-Impro-Serie zu sehen - Arbeitstitel "Das Begräbnis".

Als eine von vielen sogenannten Eventserien ist für Ende 2022 außerdem ein mehrteiliger Lausitz-Krimi unter dem Arbeitstitel "Lauchhammer" angekündigt - benannt nach der gleichnamigen Stadt im Süden Brandenburgs. In Hauptrollen: Misel Maticevic und Odine Johne.

Die ARD setzt außerdem ihre Schwulenserie "All You Need" fort. Nach der ersten Staffel mit fünf Folgen gibt es 2022 Nachschub. Angekündigt ist für 2022 auch ein Dokudrama von Schwulenvorkämpfer Rosa von Praunheim über das tragische Leben eines ungeouteten Schlagerstars: "Der letzte Tanz – Die Rex-Gildo-Story".

ZDF

Im Zweiten ist Christian Sievers der Nachfolger von Claus Kleber beim "heute-Journal" (ab 10. Januar), Jan Böhmermann ("ZDF Magazin Royale") und Oliver Welke ("heute-Show") kehren am 28. Januar aus der Winterpause zurück. Das People-Magazin "Leute heute" feiert Anfang Februar (3. Februar, 17.45 Uhr) seinen 25. Geburtstag.

Auch Mehrteiler gibt es wieder einige, darunter die deutsch-deutsche Zwillingsgeschichte "Der Palast" (3./4./5. Januar jeweils 20.15 Uhr, schon vorher in Mediathek). Die Miniserie unter der Regie von Uli Edel spielt vor dem Hintergrund des Berliner Theaters Friedrichstadt-Palast und der geteilten Stadt. In einer Doppelrolle ist Svenja Jung zu sehen, neben etwa Anja Kling und Heino Ferch.

Zum 60. Geburtstag von Horst Lichter ("Bares für Rares") wurde dessen Leben verfilmt mit Oliver Stokowski: "Horst Lichter – Keine Zeit für Arschlöcher". Ab Neujahr steht der Film in der Mediathek, am 9. Januar ist er um 20.15 Uhr in Konkurrenz zum letzten Rostocker "Polizeiruf 110" mit Charly Hübner zu sehen.

Anlässlich des 80. Jahrestags der Konferenz über den millionenfachen Massenmord an den Juden Europas in einer Villa am Wannsee in Berlin zeigt das ZDF einen Film von Matti Geschonneck (Mediathek ab 20. Januar, im TV am 24. Januar um 20.15 Uhr). "Die Wannseekonferenz" zeigt das Geschehen anhand des von Adolf Eichmann gezeichneten "Besprechungsprotokolls" führender Nazis vom 20. Januar 1942.

Die Katastrophenserie "Sløborn" über die fiktive Taubengrippe auf einer Insel hat unterdessen eine zweite Staffel bekommen. Sie ist im Januar erst in der Mediathek, dann bei ZDFneo und dann im Februar im ZDF-Hauptpogramm zu sehen.

RTL

Der Privatsender setzt seine Klassiker fort, darunter das Dschungelcamp in einer an die Pandemie angepassten Form oder auch "Wer wird Millionär?" mit einer 3-Millionen-Euro-Woche ab 3. Januar sowie das Castingformat "Deutschland sucht den Superstar" - jetzt ohne Dieter Bohlen, sondern mit Toby Gad, Ilse DeLange und Florian Silbereisen in der Jury (Start 22. Januar).

In der neuen Show "Gipfel der Quizgiganten" mit Palina Rojinski treten am 10. und 17. Januar Deutschlands Quizmaster Günther Jauch, Johannes B. Kerner und Guido Cantz gemeinsam auf, um gegen die besten Quizkandidaten Deutschlands zu spielen. Darunter Gewinner aus Formaten wie "Wer wird Millionär", "ZDF-Quiz-Champion", "Der klügste Deutsche", "Gefragt – Gejagt", "Quizduell" und "Rette die Million".

RTLzwei

Die Reichen-Dokusoap "Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie" läuft seit 2011 und beschert gute Quoten. 2022 bekommen die Töchter der Familie, Davina Shakira und Shania Tyra Geiss, wohl ein eigenes Format. Arbeitstitel des Ablegers: "Rich Kids of Monaco".

Pro Sieben

Der Privatsender setzt seine Klassiker fort, darunter "Germany's Next Topmodel – by Heidi Klum" (ab Februar), "Joko & Klaas gegen ProSieben" (Frühjahr) und natürlich auch "The Voice of Germany" (bei ProSieben und Sat.1). Darüber hinaus startet ab 4. Januar dienstags eine neue Staffel der Quizshow "Wer stiehlt mir die Show?". Diesmal wollen Komikerin Anke Engelke, Musiker Mark Forster und Entertainer Riccardo Simonetti Moderator Joko Winterscheidt seinen Job abluchsen.

Direkt im Anschluss an "Wer stiehlt mir die Show?" zeigt ProSieben ab 4. Januar die vierte Staffel "jerks." mit Christian Ulmen und Fahri Yardim als Free-TV-Premiere.

Am 6. Januar startet mit vier Liveshows der Tanz-Ableger der Kostümshow "The Masked Singer" - genannt "The Masked Dancer". Bei der Show - wie das Original mit Matthias Opdenhövel als Moderator - sollen die Kostüme die Konturen besser erkennen lassen.

Sat.1

Der Privatsender will 2022 seine wiederbelebte Kultshow mit Jörg Draeger fortsetzen und die Gameshow "Geh aufs Ganze!" auch im kommenden Jahr nochmal in der Primetime ins Programm bringen.

Weiter geht es auch mit "Leben leicht gemacht - The Biggest Loser" (ab 2. Januar), "The Voice Kids" (Frühjahr) sowie "Paar Wars" mit Ralf Schmitz und auch "Promi Big Brother". Kommen soll auch die Musikshow "All Together Now". Ziel ist es, in 100 Sekunden möglichst viele von 100 Leuten im wahrsten Sinne vom Hocker zu reißen. Statt Luke Mockridge moderiert Melissa Khalaj das britische Format.

Kabel Eins

In der neuen Sozial-Doku "Rosins Heldenküche - Letzte Chance Traumjob" (ab 6. Januar) lädt Starkoch Frank Rosin in ein Gastro-Bootcamp ein. Wer sich hier durchbeißt, kann auf eine Ausbildung zur Köchin oder zum Koch in der Top-Gastronomie hoffen.

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