Nach der ersten Hälfte der Saison in der Volleyball-Bundesliga ziehen NawaRo-Geschäftsführerin Ingrid Senft und Cheftrainer Bart-Jan Van der Mark im Interview ein Zwischenfazit.

Elf Spiele sind gespielt, die Hälfte der Saison in der Volleyball-Bundesliga der Frauen ist somit vorbei. NawaRo Straubing liegt vor dem Heimspiel am Samstagabend (19.30 Uhr) gegen den SC Potsdam auf dem elften Rang, nur Aufsteiger VC Neuwied steht bislang gänzlich ohne Sieg hinter den Niederbayern. Dennoch ist man im NawaRo-Lager nicht unzufrieden. Denn für den Klub geht es nicht nur um den sportlichen Erfolg, sondern auch um die Weiterentwicklung des Standorts. Im Doppelinterview mit unserer Mediengruppe ziehen Geschäftsführerin Ingrid Senft und Cheftrainer Bart-Jan van der Mark sowohl wirtschaftlich als auch sportlich Bilanz. Sie erklären, wie die Jugendarbeit professionalisiert werden und das Projekt einer neuen Halle vorangetrieben werden soll.

Fangen wir mit einem sportlichen Fazit an. Herr van der Mark, wie schätzen Sie die erste Saisonhälfte ein?
Bart-Jan van der Mark: Es war eine schwierige erste Hälfte. Wir hatten vor der Saison einen Komplettumbruch in der Mannschaft, auf dem Papier sind nur zwei Spielerinnen aus dem letzten Jahr geblieben. Praktisch gesehen hatten wir mit Marie Hänle aber nur eine, da Elisabeth Kettenbach wegen gesundheitlichen Problemen bislang ausgefallen ist. Deswegen haben wir bei null angefangen. In der Vorbereitung war zudem zu erkennen, dass die letzten eineinhalb Jahre für viele ausländische Spielerinnen schwer gewesen sind.

Inwiefern?