NawaRo Straubing Marie Hänle: Die nächste Arbeiterin mit Talent

Mit Marie Hänle (Bildmitte) wechselt ein weiteres großes Talent zu NawaRo Straubing. Foto: Allianz MTV Stuttgart

Mit Marie Hänle (17) verpflichtet NawaRo Straubing ein weiteres Talent. Das bedeutet „Auftrag und Verantwortung“ für NawaRo, sagt Trainer Benedikt Frank.

Der Kader des Volleyball-Bundesligisten NawaRo Straubing wächst und wächst. Am Freitag vermeldete der Club die Verpflichtung eines weiteren Talents: Vom Olympia-Stützpunkt Stuttgart wechselt die 17-jährige Diagonalangreiferin Marie Hänle nach Niederbayern.

Die Verpflichtung passt ins Straubinger Konzept, auf junge und talentierte Spielerinnen zu setzen. Das Konzept steht in Corona-Zeiten noch mehr im Fokus. „Wir müssen vorsichtiger sein und noch genauer schauen, was wir in der Kaderplanung machen. Wir wollen das Talent und die Perspektive nochmal erhöhen“, sagt Trainer Benedikt Frank.

Mit Spielerinnen aus Stuttgart hat NawaRo zuletzt gute Erfahrungen gemacht. Etwa mit Lena Große Scharmann, die sich in Straubing zu einer der Top-Scorerinnen der Liga entwickelt hat und nun wieder zu ihrem Stammverein zurückgewechselt ist. Oder mit Julia Schaefer, die vergangene Saison eine wichtige Stütze für die erfolgreiche NawaRo-Mannschaft war.

Frank: "Auftrag und Verantwortung"

Nun kommt mit Hänle eine nochmal deutlich jüngere Spielerin aus Schwaben. „Wir haben uns den Ruf erarbeitet, gut mit Talenten zu arbeiten“, sagt Frank, weiß aber auch: „Das ist ein Auftrag und eine Verantwortung, die wir mit dieser Verpflichtung eingehen.“ Die Ulmerin, die derzeit ihr Abitur macht, sei in Stuttgart gut ausgebildet worden und durfte auch bereits bei der ersten Mannschaft mittrainieren. „Sie ist eines der vielversprechenden Talente Deutschlands“, sagt Frank über die Juniorennationalspielerin.

Im NawaRo-Team wird Marie Hänle eines der Küken sein. Entsprechend wird sie sich auf der Diagonalposition auch erst einmal hinter dem weiteren Neuzugang Iris Scholten anstellen müssen, sagt Frank. „Aber sie wird Iris viel helfen“, ist der Coach überzeugt. Er bezeichnet Hänle als „ehrgeizig, motiviert und sie weiß, was sie will.“ Die Diagonalangreiferin wolle alles sehr schnell erreichen und müsse noch etwas Geduld lernen. „Aber es ist gut, wenn man sie eher bremsen muss“, sagt Frank. Vom Charakter her passe Hänle gut ins Team: „Wir haben bisher nur Arbeiterinnen im Team – Arbeiterinnen mit Talent.“

Mit der Verpflichtung des Talents hat NawaRo nun zwei Diagonalangreiferinnen im Kader, vergangene Saison war es nur eine. Der Kader wird aber nicht breiter werden, erklärt Frank: „Wir schichten etwas um. Wir werden wieder einen Kader mit elf Spielerinnen haben. Dieses Mal aber drei Außenangreiferinnen und zwei Diagonale.“

 

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