Das am östlichen Landkreis gelegene Gerzen besteht laut erster urkundlicher Erwähnung des Hochstifts Regensburg schon um das Jahr 890, das "Jorcin" als Königsgut ausweist. Diakon Aspert, Kanzler des Königs Arnulfs von Kärnten - dem Urenkel Karls des großen - brachte es durch Tausch in den heutigen Landkreis Landshut. In dieser Urkunde werden auch zwei Kapellen in und um Velden erwähnt. Und tausend Jahre später gab es erneut eine denkwürdige Kapellenstiftung.

Nordwestlich von Gerzen Richtung Mais stehen südlich der LA 3 am heute verwaisten Einödhof Pelzgarten zwei Naturdenkmäler, die ihre Existenz einem frommen Landwirtsehepaar verdanken.