Naturaufnahmen Nachwuchs bei den Plattlinger Brückenschwänen

Fünf hellgraue Dunenküken und noch ein weiteres Ei sind im Nest. Foto: Jürgen Tauer
Fünf hellgraue Dunenküken und noch ein weiteres Ei sind im Nest. Foto: Jürgen Tauer

Gerade noch rechtzeitig sind die kleinen putzigen Höckerschwan-Küken auf der kleinen Insel, unterhalb der linken Isarbrücke in Plattling geschlüpft. Am Morgen des Vatertags entdeckte Naturschutzwart Jürgen Tauer die kleinen, wenige Stunden alten, hellgrauen Küken.

Spaziergängern ist das Schwanennest mit Sicherheit schon mal aufgefallen, sitzen sie dort doch bereits seit etwa 38 Tagen, solange werden die gelbbraunen Eier etwa bebrütet.

Wenn der Pegel der Isar, durch die anhaltenden Regenfälle anwächst, droht Gefahr, das Nest auf der Insel zu überschwemmen, doch diese Gefahr dürfte nun zum größten Teil gebannt sein, sind doch schon fünf der sechs Eier geschlüpft. Eine kleine Regenpause nutzte das Weibchen zur Gefiederpflege und gab so den Blick auf das Gelege frei. Als Nestflüchter werden die kleinen Dunenküken bald das bis dato sichere Nest verlassen, und können so der drohenden Gefahr entrinnen.

Neben Hunderten Graugansküken konnte Tauer auch eine Nilgans in einer Wiese entdecken, die gleich durch ihr rostrotes Gefieder mit der typischen braunen Halsbinde und den markanten Augenringen fotografieren. Auch ein Graureiher ging Naturschutzwart Tauer dabei vor die Kamera, der als heimischer Schreitvogel auf der Suche nach Mäusen oder Amphibien durch die Wiese marschierte.

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