Sechseinhalb Grad, Wind und Dauerregen sind nicht gerade Traumbedingungen für ein Treffen im Freien. Doch Dr. Adolf Feig schreckt dies nicht ab, er nimmt es stoisch und wirkt sogar wie in seinem Element. Schließlich geht es um sein Herzensprojekt. Voller Enthusiasmus erzählt er vom Storchenbiotop in Laberweinting, das er unweit seines Wohnhauses als Bauleiter mitumgesetzt hat und bis heute betreut.

"Die Natur hält mich jung", sagt Feig, dem die mittlerweile 16 Jahre (Un-)Ruhestand nicht anzusehen sind. Der kleine Kirchweg, der zum Storchenbiotop führt, erinnert den heute 82-jährigen Feig sogleich daran, wie er ihn in seiner Kindheit entlanggegangen ist, um "Budskia" zu sammeln ...