Nahverkehr statt Autobahn Umfrage: Viele lassen Auto öfter stehen

Ein Regionalzug verlässt den Hauptbahnhof in Köln. Foto: Oliver Berg/Illustration/dpa

Zur Bewältigung der Verkehrsprobleme in Deutschland findet knapp jeder Zweite den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs am wichtigsten.

Berlin - Viele Bundesbürger nutzen ihr Auto nach eigener Einschätzung seltener als noch vor zehn Jahren. Jeder dritte Befragte gab dies bei einer Umfrage für den ARD-"Deutschlandtrend" für das ARD-"Morgenmagazin" (Donnerstag) an.

Fast genauso viele sehen keine große Veränderung. Nur 22 Prozent der Befragten nutzen ihr Auto nach eigener Einschätzung heute intensiver als früher. Generell kein Auto mehr zu nutzen, gaben neun Prozent der Befragten an.

Zur Bewältigung der Verkehrsprobleme in Deutschland findet knapp jeder Zweite den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs am wichtigsten. Nur 17 Prozent sehen mehr und bessere Straßen sowie Autobahnen im Vordergrund. 14 Prozent finden den Ausbau von Fahrradwegen besonders wichtig und fast genauso viele zuverlässige Bahnverbindungen. Sechs Prozent der Befragten befürworten zu allererst die Schaffung autofreier Innenstädte.

 

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