Eine Familie aus Straßkirchen hat am Freitagmorgen eine schreckliche Entdeckung gemacht. Jemand hatte in der Nacht in ihrem Stall gewütet und Hühner getötet. Sie verdächtigt einen Mann aus der Nachbarschaft, der sie schon seit über einem Jahr terrorisiert und am Abend vor der Tat die Familie mit der Machete in der Hand begrüßt haben soll.

Seit über einem Jahr gibt es Ärger in Straßkirchen. Der fand vergangene Woche seinen Höhepunkt und wurde ein Fall für die Polizei. Eine Familie hält auf einem gepachteten Grundstück in einem betonierten Stall 23 Hühner und einen Hahn für den privaten Gebrauch. Die zuständige Behörde hat die Haltung erlaubt, ein Nachbar jedoch fühlt sich belästigt und würde die Tiere am liebsten verbieten. „Er beschimpft uns immer wieder von der Straße aus und hat sich auch bei der Gemeinde und beim Ordnungs-, Gesundheits- und Veterinäramt beschwert. Mitarbeiter waren bei uns und hatten keine Einwände gegen die Haltung“, erzählt die Halterin im Gespräch mit unserer Redaktion.