Weiding Lasterfahrer kommt schwerverletzt ins Krankenhaus

Zwei Lkw sind bei Weiding zusammengestoßen. Foto: nik

Zwei Verletzte und um die 40.000 Euro Schaden hat die Polizei am Dienstagabend nach einem Unfall auf der B20 auf Höhe der Anschlussstelle Weiding bilanziert. Zwei Laster waren dort frontal miteinander kollidiert und hinterließen ein Trümmerfeld.

Bis zur Beseitigung davon und Bergung der verunfallten Brummis sperrten die Feuerwehren die Bundesstraße zwischen Kotmaißling und Arnschwang komplett. Ein Loch klafft auf der Fahrerseite der Windschutzscheibe des 40-Tonners mit tschechischer Zulassung.

Dort erwischte ihn gegen 16.30 Uhr ein Kleinlaster, der unterwegs in Richtung Furth im Wald fuhr. Etwa auf der Höhe des Abzweigeastes krachte es dann, beide Fahrzeuge fuhren noch ein paar Meter weiter. Als Ursache nimmt die Polizei Sekundenschlaf an.

Der 7,5-Tonner schoß in vollem Tempo weiter in Richtung Furth im Wald über die Verkehrsinsel der gegenüberliegenden Fahrbahnseite und kam erst an der Böschung zum Stehen. Der Fahrer dieses Lasters kam schwerverletzt mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Der Richtung Cham fahrende Sattelzug blieb rund 50 Meter vom Punkt der Kollision entfernt stehen. Dessen Fahrer transportierten Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes mit leichten Verletzungen in eine Klinik im Nachbarland.

Um die Erstversorgung der Verletzten bemühte sich ein zufällig an der Unfallstelle vorbeikommender Arzt aus Rheinland-Pfalz. Unverletzt blieb ein Zeuge des Unfalls und er spricht davon, einen großen Schutzengel gehabt zu haben. Der Mann fuhr Richtung Cham und erlebte den Unfall aus nächster Nähe.

Mit seinem Skoda sei er dazugekommen als die beiden Laster kollidierten. Der 7,5-Tonner kreuzte seinen Weg und es gerade so ist es nicht zum Zusammenstoß gekommen. Es fehlten nur wenige Meter, die ihm vor schweren Schaden bewahrten, konstatierte der Mann aus dem Gemeindebereich Eschlkam und dabei blickte er auf das weite Trümmerfeld auf der Bundesstraße.

Die Teile von Ladung, Bordwand, Fahrerkabinen und Chassis der Laster wegzuräumen, oblag den Feuerwehren. Dazu und zur Unfallaufnahme sperrten Kräfte aus Weiding, Dalking, Kothmaißling, Cham und Arnschwang bis zum Eintreffen der Straßenmeisterei die B20.

Die Bergung der Brummis übernahm ein Bergeunternehmen. Da sich der Unfall zur Feierabendzeit ereignete, kam es auf der Umleitungsstrecke zu stockendem Verkehr.

 

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