Nach einer turbulenten Schlussphase sahen die Gefühlswelten beim SSV Jahn Regensburg und beim Hamburger SV am Samstagnachmittag komplett unterschiedlich aus. Der Jahn zeigte ein gutes Spiel, muss sich aber zwei Vorwürfe gefallen lassen.

Nachdem Josha Vagnoman in der 90. Minute die 3:2-Führung für den HSV erzielt hatte, brachen bei den Hamburgern alle Dämme. Der Gästeblock bebte, die Ersatzbank der Norddeutschen stürmte jubelnd auf das Feld. Wenig später sorgte Hamburgs David Kinsombi vom Elfmeterpunkt sogar noch für das 4:2 (90.+6). Durch den Sieg in der Domstadt wahren die Norddeutschen ihre Aufstiegschancen. Die Erleichterung im HSV-Lager war spürbar. Lautstark feierten die mitgereisten Hamburger Fans ihre Mannschaft nach dem Abpfiff.