Im Zusammenhang mit einem tödlichen Badeunfall in der Donau im August 2020 gab es ein gerichtliches Nachspiel. Ein 24-jähriger Mann wurde unter anderem wegen übler Nachrede verurteilt. Der Angeklagte hatte offenbar beobachtet, wie ein später tot aufgefundener 27-Jähriger in Höhe Adler abgetrieben und untergegangen war. In der Nähe des in Not Geratenen hatten sich auch einige Kanuten befunden, diese konnten aber dem jungen Mann nicht mehr zu Hilfe kommen. Christian F. (Name geändert) hatte den Vorfall aus weiterer Entfernung beobachtet. Daraufhin verbreitete er auf Facebook die Ansicht, dass der Verunglückte "eine Überlebenschance gehabt hätte, hätten die Kanufahrer richtig reagiert."