Nach Todescrash in Neufahrn Identitäten der drei Unfallopfer geklärt

Drei Personen sind in Neufahrn in Niederbayern am Mittwochabend bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen (Symbolbild). Foto: dpa

Drei Personen sind am Mittwoch vor einer Woche bei einem tragischen Verkehrsunfall in Neufahrn (Kreis Landshut) ums Leben gekommen. Sie verbrannten in ihrem Leihfahrzeug bis zur Unkenntlichkeit. Das Institut für Rechtsmedizin München konnte nun in Zusammenarbeit mit der Polizei die drei Todesopfer identifizieren.

Der BMW, in dem die drei Personen saßen, schleuderte am Halloweenabend laut Polizei innerorts zunächst gegen einen Betonsockel eines Gartenzauns, überschlug sich und fing sofort Feuer. Für die drei Insassen kam jede Hilfe zu spät, sie starben noch an der Unfallstelle. Wer sie genau waren, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Nach intensiven Ermittlungen der Polizei Rottenburg, der Landshuter Kripo und dem Institut für Rechtsmedizin München stehen eine Woche nach dem tragischen Unfall nun die Personalien der drei Unfallopfer zweifelsfrei fest.

Demnach handelt es sich bei dem Fahrer um einen 40-jährigen Mann aus dem nördlichen Landkreis Landshut. Sein Beifahrer war ein 34-jähriger Nigerianer mit Wohnsitz in China, der in Deutschland zu Besuch war. Der 34-Jährige hatte auch den BMW bei einer Münchner Autovermietung angemietet. Die Mitfahrerin, eine 21-jährige Chinesin, war zuletzt wohnhaft im Landkreis Rastatt in Baden-Württemberg.

Die bisherigen Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Fahrer am Unfallabend viel zu schnell unterwegs gewesen war und vermutlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hat. Ob die drei Insassen des Wagens während des Unfalls angeschnallt waren, kann die Polizei nicht sagen. Die rechtsmedizinische Untersuchung ergab, dass die drei Unfallopfer bereits beim Aufprall des Fahrzeuges gestorben sind. 

Am Unfallort waren am vergangenen Mittwoch viele Einsatzkräfte der Feuerwehr Neufahrn im Einsatz. Sie konnten das brennende Auto rasch löschen und unterstützten die Polizei bei der Verkehrslenkung und bei der schwierigen Bergung der Unfallopfer. 

Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos