Nach Tod einer Erntehelferin Laut Obduktion kein Fremdverschulden

Wohncontainer für Erntehelfer sind auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Mamming zu sehen, auf dem es eine Corona-Masseninfektion gegeben hatte. Nach dem Tod einer Erntehelferin ermittelte die Staatsanwaltschaft Landshut. Fremdverschulden konnte jedoch nicht festgestellt werden. Foto: Sven Hoppe/dpa

Die Staatsanwaltschaft Landshut hat Ermittlungen zum Tod einer Erntehelferin im Landkreis Dingolfing-Landau im Juli 2018 bestätigt. Allerdings sei dabei kein Hinweis auf ein Fremdverschulden gefunden worden.

Die Behörde widerspricht in ihrer Mitteilung vom Mittwoch damit einem Bericht der Zeitung Taz. Diese hatte den Vorwurf erhoben, die Erntehelferin habe keine ausreichende medizinische Hilfe bekommen. Schuld daran soll der Landwirt sein, dessen Gemüsehof Mamming im Juli zum Corona-Hotspot gemacht hatte. Der Sterbefall sei Gegenstand eines Todesermittlungsverfahrens gewesen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

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