Nach Sieg gegen Berlin Straubing sichert sich Playoff-Heimrecht

, aktualisiert am 02.04.2022 - 11:01 Uhr
Eiskalt vor dem Tor ist in dieser Spielzeit Straubings Kapitän Sandro Schönberger (2.v.r.). Der Stürmer erzielt beim 6:3-Sieg gegen die Eisbären Berlin seinen 16. Saisontreffer und verhilft den Tigers zum Heimrecht im Playoff-Viertelfinale. Foto: fotostyle-schindler.de

Vor dem gegnerischen Gehäuse hocheffizient und hinten mit einem starken Sebastian Vogl im Tor haben die Straubing Tigers beim 6:3 (3:0, 1:0, 2:3) am Freitagabend gegen die Eisbären Berlin den vierten Tabellenplatz und somit das Heimrecht für das Playoff-Viertelfinale gegen die Adler Mannheim gesichert.

Bis auf Vogl, der für den pausierenden Tyler Parks das Straubinger Tor hütete, spielte Cheftrainer Tom Pokel mit derselben Mannschaft, die vergangenen Mittwoch bei den Iserlohn Roosters 3:4 nach Penaltyschießenverloren hat.

Connolly trifft aus dem Nichts

Die Eisbären Berlin schnürten die Niederbayern in der Anfangsphase in deren Verteidigungszone ein, doch Vogl mit den Schonern und der Pfosten verhinderten einen frühen Rückstand. Stattdessen fiel in der siebten Minute aus dem Nichts der Treffer auf der anderen Seite. Kael Mouillierat und Mike Connolly sorgten vor dem Berliner Tor vor viel Verkehr und nahmen Schlussmann Tobias Ancicka somit die Sicht. Jason Akeson zog von der blauen Linie einfach mal ab und Connolly fälschte mit der Kelle zur zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Führung ab.

Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels waren die Eisbären eigentlich die tonangebende Mannschaft, doch die Tore machten die Straubinger. So war es Sandro Schönberger, der auf einen langen Pass von Marcel Brandt spekulierte und den Gästen zu seinem 16. Saisontreffer auf und davon lief. Nachdem wenig später Yannick Veilleux bei den Eisbären auf die Strafbank musste, erhöhte Travis St. Denis nach einer schönen Passstafette auf 3:0. "Wir waren zwar enorm effizient, haben aber hinten wieder enorm viele Chancen zugelassen", monierte Schönberger in der Pause bei MagentaSport.

Valenti mit seinem ersten DEL-Treffer

Die Worte des Straubinger Kapitäns nahmen sich seine Teamkollegen zu Herzen, denn zu Beginn des zweiten Spielabschnitts ließen die Tigers kaum nennenswerte Chancen zu. Insgesamt verflachte das Spiel etwas, bis Mario Zimmermann in der 33. Minute zwei Berliner Verteidiger umkurvte und die Scheibe auf das Tor brachte. Dort stand Yannik Valenti goldrichtig und fälschte zum 4:0 ab. Für den 21-Jährigen war es der erste Treffer in der DEL.

Berlin provoziert mit Wortgefechten

Nach dem Tor versuchte Berlin den Hausherren unter die Haut zu gehen und es kam zu mehreren Wortgefechten und Rangeleien. Mit der Folge, dass das Spiel zerfahrener wurde. Die Gäste kamen damit besser zurecht und hatten noch einige gute Einschussmöglichkeiten, Vogl hielt aber stets.

Im letzten Drittel nahmen die Niederbayern etwas den Fuß vom Gas und wurden mit zwei Treffern durch Jonas Müller und Frans Nielsen bestraft. Berlin drückte nach dem 2:5 weiter, doch Taylor Leier sorgte mit einem Treffer von der blauen Linie für die Vorentscheidung. Zwei Minuten vor Schluss sorgte Sebastian Streu mit dem dritten Treffer nochmal für Hoffnung bei Berlin, Leier zerstörte diese aber nur wenig später mit einem Schuss ins leere Tor.

 
 
 

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