Nach Reparatur Kernkraftwerk Isar 2 wieder am Netz

Das Kernkraftwerk Isar 2 ist seit Montagabend wieder ans Stromnetz angebunden. (Archivfoto) Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild/dpa

Das Kernkraftwerk Isar 2 bei Essenbach im Landkreis Landshut wurde am Montagabend nach der Reparatur eines Regelventils im Speisewassersystem wieder angefahren und mit dem Stromnetz verbunden. Das teilte die Betreiberfirma PreussenElektra am Dienstag in einer Pressemitteilung mit.  

Wegen einer Störung war das Kraftwerk am Sonntagmorgen kurzfristig abgeschaltet worden. Grund dafür war eine Leckage an einem Regelventil im Speisewassersystem des sekundären Wasser-Dampf-Kreislaufes. 

Die Leckage sei an der Dichtung eines Verschlussstopfens an dem Regelventil entstanden, so das Unternehmen. Die Dichtung sei getauscht und das Regelventil einer Dichtheitsprüfung mit erhöhtem Druck unterzogen worden, die erfolgreich verlief.

Die Funktion des Regelventils sei durch die Leckage nicht beeinträchtigt gewesen. Vergleichbare Ventile wurden vorsorglich und ohne Befund überprüft. PreussenElektra teilte weiter mit, dass sie über den gesamten Verlauf des Ereignisses in engem Austausch mit der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde und der zuständigen Gutachterorganisation gestanden habe.

Das Kernkraftwerk Isar 2 hat eine elektrische Leistung von 1.485 MW brutto und beschäftigt rund 300 Personen. Entsprechend der 13. Novelle des Atomgesetzes geht das Kernkraftwerk Isar 2 spätestens zum 31. Dezember 2022 vom Netz. Der Block 1 des Kernkraftwerks Isar, ein Siedewasserreaktor, befindet sich seit April 2017 im Rückbau.

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