Nach privaten Feiern 160 Personen in Quarantäne nach Corona-Ausbruch in Göttingen

In Göttingen haben sich bei privaten Feiern mehrere Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert. Das Gesundheitsamt verfolgt unter Hochdruck die Infektionsketten. Foto: Swen Pförtner/dpa/dpa

Schon wieder ist es in Niedersachsen zu einem größeren Coronavirus-Ausbruch gekommen. In Göttingen hat sich eine größere Zahl Menschen infiziert. Für die zuständigen Behörden zieht das eine lange Kette nach sich.

Nach einem Corona-Ausbruch im Zusammenhang mit mehreren Feiern in Göttingen befinden sich 160 Menschen in Quarantäne, darunter 57 Kinder und Jugendliche.

Wie die Stadt mit Stand Samstagabend mitteilte, sind bislang 35 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Eine Person sei schwer erkrankt und befinde sich in stationärer Behandlung. Alle Kontaktpersonen sollen auf das Virus getestet werden, auch wenn sie keine Symptome zeigen.

Die Infektionen erfolgten bei mehreren größeren privaten Feiern. Nach Angaben der Stadt sind die Betroffenen zum größten Teil Mitglieder verschiedener Großfamilien. Sie stammen aus Göttingen und Umgebung. Aus Datenschutzgründen macht die Stadt keine weiteren Angaben zu den Betroffenen. Die Menschen haben sich wahrscheinlich am vergangenen Wochenende angesteckt.

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