Nach Messerattacke in Regensburg 42-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Vorfall an der Albertstraße in Regensburg: Als der 25-Jährige einer Frau helfen wollte, wurde er plötzlich mit einem Messer angegriffen. Die Polizei fahndete noch am Abend nach dem Tatverdächtigen. Foto: vifogra/Schuh

Nach der Messerattacke nahe des Busbahnhofs in der Regensburger Innenstadt befindet sich ein 42-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Die Kripo ermittelt wegen eines Anfangsverdachtes auf ein versuchtes Tötungsdelikt. Die Kripo bittet um Zeugenhinweise.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen der Polizei gerieten eine 32-jährige Frau und der Tatverdächtige am Donnerstagabend an der Bushaltestelle Albertstraße in Streit. Ein 25-jährige Mann aus dem Landkreis Regensburg beobachtete die Auseinandersetzung und wollte einschreiten. Dabei zückte der 42-Jährige ein Messer und verletzte den Helfer schwer. Der 25-Jährige befindet sich in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus und ist ansprechbar und stabil.

Der 42-jährige Tatverdächtige, der kurz nach der Tat von Kräften der Regensburger Bundespolizei trotz Widerstand festgenommen werden konnte, wurde am Karfreitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Der Beschuldigte wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Für die weiteren Ermittlungen werden dringend Tatzeugen gesucht. Zur Tatzeit, etwa um 21 Uhr, herrschte im Bereich der Albertstraße, des Bahnhofs und der Maximilianstraße ein reges Personenaufkommen. Die Kriminalpolizei Regensburg fragt:

  • Wer hat gestern im Bereich der Albertstraße eine Auseinandersetzung beobachtet?
  • Wer kann Angaben zur geschilderten Tat machen?
  • Wer kann sonst Hinweise zu dem Geschehen machen (Beobachtungen vor oder nach der Tatzeit)?

Nach der Tat und bis zur Festnahme haben nach aktuellem Stand Passanten den Tatverdächtigen verfolgt. Sollten sich Personen noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, so werden sie dringend um Kontaktaufnahme mit der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg gebeten. Sämtliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg unter der Telefonnummer 0941/506-2888 oder über jede andere Polizeidienststelle entgegen. 

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