Nach Großbrand in Sinzing "Herzlichen Dank an alle Einsatzkräfte"

Durch den Brand in dem Mehrfamilienhaus haben mehrere Bewohner ihr Zuhause verloren. Foto: Gemeinde Sinzing
Durch den Brand in dem Mehrfamilienhaus haben mehrere Bewohner ihr Zuhause verloren. Foto: Gemeinde Sinzing

Mehrere Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Gemeinde Sinzing haben über Nacht ihr Zuhause verloren. Am Mittwochabend war in einer Erdgeschosswohnung des Gebäudes im Ortsteil Dürnstetten ein Feuer ausgebrochen.

Neben Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften eilte an jenem Abend auch Sinzings Bürgermeister Patrick Grossmann (CSU) sofort zum Unglücksort. "Bei Großeinsätzen werde ich vom Einsatzleiter informiert", erzählt der Rathauschef.

Über drei Stunden dauerte es, bis die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle gebracht hatte, immer wieder flackerten Glutnester auf.

Ein älteres Ehepaar erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die übrigen Bewohner des Mehrfamilienhauses kamen mit dem Schrecken davon. Bürgermeister Grossmann atmet tief durch: "Gott sei Dank wurde niemand schwer verletzt. Herzlichen Dank an alle Einsatzkräfte für den selbstlosen Einsatz bei Minustemperaturen."

Die Brandursache ist noch nicht geklärt. "Ein technischer Defekt an einem Elektrogerät erscheint wahrscheinlich", sagt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Eine defekte Heizdecke könnte der Auslöser der Katastrophe gewesen sein, so Grossmann. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Bewohner haben nicht nur das Dach überm Kopf, sondern ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Spendenaktion für Brandopfer denkbar

Für Patrick Grossmann stellt sich nun in erster Linie die Frage, wie den betroffenen Gemeindebürgern geholfen werden kann. Die Unterbringung muss geregelt werden. Mindestens zwei Wohnungen sind auf Monate hinaus unbewohnbar. Erstmal kann Entwarnung gegeben werden. Die Bewohner, drei Ehepaare und ein Mann, kommen vorübergehend bei Freunden, Familien oder Nachbarn unter. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass mittelfristig Ersatzwohnungen organisiert werden müssen.

Die Gemeinde Sinzing will bei der Vermittlung hilfreich zur Seite stehen, auch könne man sich eine Spendenaktion für die Brandopfer vorstellen, ließ Grossmann durchblicken.

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